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«Den Papierberg bemesse ich nach Metern über Meer»

Hansjörg Brunner, Nationalrat FDP
Hansjörg Brunner begrüsst Hugues Hiltpold (FDP, GE). (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Hansjörg Brunner begrüsst Hugues Hiltpold (FDP, GE). (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Haben Sie sich schon im Bundeshaus verlaufen?

Nein! Ich kann lesen und scheue mich nicht, zu fragen.

Neben wem sitzen Sie im Nationalratssaal?

Zu meiner Rechten die Stadtzürcherin Regine Sauter, links der Walliser Philippe Nantermod.

Haben Sie sich eine neue Garderobe fürs Bundeshaus zugelegt?

Ich gebe gerne zu, dass ich mich mit der einen oder anderen Krawatte aufrüsten musste.

In welchem Hotel übernachten Sie?

Im «Savoy», zwischen Bahnhof und Bundeshaus. Eine Empfehlung meiner Hinterthurgauer Kollegin, Ständerätin Brigitte Häberli.

Schon ein Lieblingsrestaurant in Bern gefunden?

Das «Della Casa», auch als «Delli» bekannt. Ein traditionsreiches Haus und Treffpunkt für Politiker, Gewerbler, Studenten, Kulturschaffende und Berner Bürger.

Wie viele Kilo Akten haben Sie bereits erhalten?

Ich bemesse den Papierberg nicht nach Gewicht, sondern nach Metern über Meer.

Wem möchten Sie im Bundeshaus lieber nicht begegnen?

Ich kenne keine Berührungsängste. Allerdings verzichte ich gerne auf eine Begegnung mit Albert Rösti als Dirigent der Nationalhymne, obwohl ich ihn sonst als sehr sympathischen und offenen Zeitgenossen erleben durfte.

Wann haben Sie das erste Mal gelacht im Bundeshaus?

Im Bundeshaus gibt es doch nichts zu lachen, da wird ausschliesslich gearbeitet!

Wie viele Einladungen von Lobbyisten haben Sie abgelehnt?

Bereits unglaublich viele! Ich hätte nicht gedacht, dass ich für diese Interessensvertreter schon derart interessant bin.

Welches war die spannendste Einladung?

Diejenige des Zigarrenclubs. Ich hatte davor zwar ein etwas mulmiges Gefühl, da ich bisher nur zu ganz besonderen Gelegenheiten den einen oder anderen Zug aus so einem Lötkolben genommen habe. Ich durfte aber dann in angenehmer Gesellschaft und bei spannenden Gesprächen einen tollen Abend erleben.

Wasser oder Wein?

Beides, denn Wein besteht zu etwa 85 Prozent aus Wasser.

Was macht ein Thurgauer in Bern gegen Heimweh?

In einen Apfel beissen.

Werden Sie einer Parlamentarier-Jassrunde beitreten?

Eher nicht, ich würde nur meinen Gegnern Freude bereiten!

Wie läuft es mit dem Französisch-Parlieren?

Pardon, je n’ai pas bien compris votre question.

Hand auf den Bauch: Nimmt man im Bundeshaus zu?

Im Nationalratssaal sicher nicht. Da besteht ein Essverbot.

Welchem Bundesrat sind Sie über den Weg gelaufen?

Ich durfte schon fast alle kennenlernen. Ignazio Cassis hat mir sogar ein persönliches, handgeschriebenes Gratulationsschreiben in die Hand gedrückt.

Was ist im Bundeshaus ein No-Go?

Diese Frage stellen Sie am besten meinem Kollegen Buttet.

Sind Berner wirklich so langsam?

Hier ziehe ich den Joker.

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