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Dem Rathaus geht die E-Musik aus

Auf die neue Spielzeit der Konzertgemeinde ändert sich einiges. Es gibt nur noch ein Konzert im Grossen Bürgersaal. Zudem beginnen die Veranstaltungen früher. Was bleibt, ist das niveauvolle Programm.
Christof Lampart
Walter Fürer Präsident Konzertgemeinde Frauenfeld (Bild: Christof Lampart)

Walter Fürer Präsident Konzertgemeinde Frauenfeld (Bild: Christof Lampart)

FRAUENFELD. Die Konzertgemeinde Frauenfeld konnte zufrieden sein mit der Qualität der in der vergangenen Saison dargebotenen Konzerte. So lautete die Bilanz von Präsident Walter Fürer am Montagabend anlässlich der Jahresversammlung auf Schloss Wellenberg.

In der Saison 2015/16 fanden drei Konzerte im Rathaus statt. 2016/17 wird es nur noch eines geben. Dies ist laut Fürer auf zwei Umstände zurückzuführen. Zum einen waren die Plätze ab der Mitte aufgrund der schlechteren Sicht oft nur sehr bescheiden besetzt, und zum anderen wurde der Konzertgemeinde mitgeteilt, dass das Rathaus von Anfang November bis Anfang Februar besetzt sei und nicht anderweitig vergeben werden könne.

Casino als guter Ersatz

«Es ist schade, dass die einstige Flexibilität anscheinend nicht mehr vorhanden ist», meinte Präsident Fürer trocken. Doch habe man mit dem Stadtcasino einen guten Ersatzstandort gefunden. In der kommenden Konzertgemeinde-Saison werden dort sechs Konzerte zu hören sein. Und: Wer sich eines dieser Konzerte zu Gemüt führen möchte, muss sich mit neuen Zeiten für den Konzertbeginn vertraut machen. Da sich in einer vereinsinternen Umfrage 70 Prozent aller Befragten gegen die bisherige Konzertzeit von 20 Uhr und für 19.30 Uhr aussprachen, wurde für alle Konzerte ein neuer Konzertbeginn terminiert. Mehr noch: Nachdem die Konzertgemeinde den Theaterverein Frauenfeld über die neue Konzertzeit informierte, zog dieser nach.

16 Komponisten zu hören

In der kommenden Spielzeit werden in den sieben Musikveranstaltungen der Konzertgemeinde nicht weniger als 16 Komponisten zu hören sein. Die Palette reicht dabei vom Frühbarock über die Wiener Klassik und die (Hoch)-Romantik bis hin zur Zwölftonmusik eines Anton Webern oder der Moderne eines Francis Poulenc. Dabei werden nebst vielen «guten, alte Bekannten» wie die Kammermusikakademie der Zürcher Hochschule der Künste oder das Musikkollegium Winterthur auch neu zu entdeckende Ensembles wie das junge Trio Aeterno oder die international sehr gefragte, junge Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann zu sehen sein, welche zusammen mit dem Kammerorchester Basel in Frauenfeld gastieren wird.

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