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Dass die Freundschaft ewig halte

FRAUENFELD. Ein wichtiger Schritt in der Städtepartnerschaft zwischen Frauenfeld und Kufstein: Nach dem 25-Jahr-Jubiläum im Jahr 2013 wird nun ein Förderverein gegründet. Initiant ist der Frauenfelder Gemeinderatspräsident Kurt F. Sieber.
Mathias Frei
Eine Frauenfelder Delegation war vergangenen Dezember zur Chlausbescherung in Kufstein. (Bild: Enzo Marzoli)

Eine Frauenfelder Delegation war vergangenen Dezember zur Chlausbescherung in Kufstein. (Bild: Enzo Marzoli)

«Ich sah die leuchtenden Augen der Kinder und die zufriedenen Gesichter der Menschen in den zwei Altersheimen.» Um den vergangenen Chlaustag herum war es, als der Frauenfelder Gemeinderatspräsident Kurt F. Sieber nach Kufstein zur traditionellen Chlausbescherung reiste. Die Frauenfelder Delegation unter der Leitung von alt Präsidialamtchef Hans Brunschweiler bescherte in Kufstein Kinder und Altersheim-Bewohner mit insgesamt 1500 Schoggi-Nikoläusen.

Schon seit etlichen Jahren reisen Frauenfelder mit einer Ladung schokoladener Chläuse im Kofferraum in die Tiroler Partnerstadt. Vieles hängt dabei an «Mister Kufstein», Hans Brunschweiler. «Es darf nicht sein, dass diese schöne Tradition einfach wieder verschwindet, wenn er irgendwann einmal die Reisen nicht mehr organisieren kann», sagte sich Sieber.

Idee gibt es seit 27 Jahren

Nach seiner Rückkehr aus Kufstein machte sich Sieber sofort an die Vorbereitungen für einen Förderverein. Sieber ist schon sein Leben lang ehrenamtlich tätig. «Es braucht immer Herzblut von engagierten Personen, etwa von Hans Brunschweiler», sagt er. Aber ein Verein institutionalisiere dieses Engagement. Das sei nicht weniger wichtig. Dass eben auch «Mister Kufstein» selber von der Vereinsidee begeistert war, bestärkte Sieber. Zudem ist die Idee eines Vereins in dieser Städtepartnerschaft auch nicht neu. Schon als alt Stadtammann Hans Bachofner und der damalige Kufsteiner Bürgermeister Lothar Held 1988 die Städtepartnerschaft offiziell beschlossen, herrschte die Meinung vor, dass der freundschaftliche Austausch innert zehn Jahren an einen Verein ausgelagert werden sollte.

Nun hat es länger gedauert. Morgen abend wird der Förderverein im Frauenfelder Rathaus gegründet. Er soll zukünftig offizieller Ansprechpartner sein für alle Vereine, Firmen und Institutionen bezüglich Kontakten zwischen den Partnerstädten Frauenfeld und Kufstein. Die Vereinsstatuten stehen. Als erster Präsident stellt sich Sieber zur Wahl, auch Brunschweiler wird im Vorstand mitwirken. Zudem hat Sieber, schon bevor der Verein überhaupt gegründet ist, die Zusicherungen für über 25 Einzel-, sieben Kollektivmitgliedschaften sowie eine Gönnerschaft.

Stadtrat unterstützt Verein

Sieber sprach mit seiner Idee auch schnell bei Stadtammann Carlo Parolari vor – mit Erfolg. «Der Stadtrat von Frauenfeld würde es sehr begrüssen, wenn die Städtepartnerschaft durch den Förderverein wieder aktiver gepflegt würde», sagt Sieber.

Mittlerweile besteht sogar im Entwurf eine Leistungsvereinbarung. Die Stadt beabsichtigt, den Förderverein ab 2016 mit einem wiederkehrenden Beitrag zu unterstützen. Spätestens nächsten Dezember an der Budget-Gemeinderatssitzung steht auch die Höhe des Unterstützungsbeitrags fest. Der Förderverein soll zukünftig die Auszahlung der Reisepauschalen von 40 Franken pro Person an Frauenfelder Vereine übernehmen, die nach Kufstein reisen. Zudem stehen für den Verein zwei traditionelle Kufsteiner Festivitäten im Zentrum der Aktivitäten: das Kaiserfest und die Chlausbescherung. So wird der Förderverein bereits diesen Juni aktiv und organisiert am Kufsteiner Kaiserfest vom 26. bis 28. Juni eine Raclettestube. Vom 11. bis 14. Dezember steht dann wieder die Chlausbescherung an. Und das soll nur der Anfang sein einer wiederbelebten wunderbaren Freundschaft.

Gründungsversammlung des Fördervereins Städtepartnerschaft Frauenfeld-Kufstein, morgen, 19 Uhr, kleiner Bürgersaal, Rathaus www.kufstein-frauenfeld.ch

Kurt F. Sieber Initiant des Fördervereins für die Städtepartnerschaft (Bild: Reto Martin)

Kurt F. Sieber Initiant des Fördervereins für die Städtepartnerschaft (Bild: Reto Martin)

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