Das war die Schlagzeile

Am 13. September griffen sowohl der «Blick» als auch «20 Minuten» die Geschichte von Thomas Fischer und seiner Frau Marion auf. «Mugabe beleidigt? Rentner verhaftet auf Afrika-Tour» titelte der «Blick» und in der Ausgabe von «20 Minuten» hiess es: «Das ist schlimmstes Mittelalter».

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Am 13. September griffen sowohl der «Blick» als auch «20 Minuten» die Geschichte von Thomas Fischer und seiner Frau Marion auf. «Mugabe beleidigt? Rentner verhaftet auf Afrika-Tour» titelte der «Blick» und in der Ausgabe von «20 Minuten» hiess es: «Das ist schlimmstes Mittelalter». Einen Tag zuvor hatte bereits die Simbabwische Zeitung «Zim Daily» über den Schweizer Touristen geschrieben, der Robert Mugabe angeblich beleidigt hatte. Laut «Zim Daily» hatte Fischer den umstrittenen Staatspräsidenten Robert Mugabe als «scheisse» bezeichnet. Dies gehe aus der Anklageschrift hervor. Das hatte der Rentner schon damals bestritten. Gegenüber «20 Minuten» sagte er, er hätte vielleicht etwas über die Regierung allgemein gesagt, aber sicher nicht über den Staatspräsidenten selber. Tagelang musste Fischer auf seinen Pass warten, bevor das Gericht ihn in 30 Minuten zu einer Busse von 200 Dollar verurteilte. Das EDA warnt in seinen Reisehinweisen explizit davor, Robert Mugabe in Simbabwe zu beleidigen. Verhaftungen seien keine Seltenheit.

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