Das Turnier platzt aus allen Nähten

Bereits zum fünften Mal veranstaltet Voltige Lütisburg sein Nationales Turnier im Pferde- und Therapiezentrum Weierhof in Rosental.

Urs Nobel
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Voltige Lütisburg tritt mit allen Teams an seinem Turnier an. Bild: pd

Voltige Lütisburg tritt mit allen Teams an seinem Turnier an. Bild: pd

Voltige Lütisburg verfügt nicht nur über das beste Schweizer Team in der Elite-Kategorie, sondern hat sich auch einen hervorragenden Ruf als Turnierveranstalter geschaffen. Ein Grund, dass so viele Voltis am Wochenende in Rosental, Wängi dabei sein wollen.

Ein weiterer Grund zur Teilnahme ist die Schweizer Meisterschaft vom 1. und 2. Oktober in Turbenthal. Dafür benötigen einzelne Vereine oder Einzel-Voltis noch entsprechende Qualifikationspunkte.

Zu guter Letzt finden sich in der heutigen Zeit immer weniger Vereine, die aufgrund ihres Mitgliederbestands in der Lage sind, ein Turnier mit über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchzuführen.

Es waren viele Absagen notwendig

«Wir hätten an beiden Turniertagen ein Monsterprogramm von je 16 Stunden auf uns nehmen müssen, um sämtlichen Wünschen der interessierten Vereine Rechnung zu tragen» sagte Voltige-Lütisburg-Präsident Kurt Bischofberger, der für den Anlass am Wochenende auch das OK-Präsidium übernommen hat.

Er ist froh darüber, dass die Voltis wiederum bei Nathalie Spörri, der Geschäftsführerin der Weierhof AG, Gastrecht geniessen können. «Die Infrastruktur im Pferde- und Therapiezentrum ist einfach ideal. Zudem ist die Anfahrt nach Rosental sehr einfach ab der Autobahn.» Dass sein Verein das Turnier «auswärts» durchführen muss, stört den Vereinspräsidenten nicht. «Wir sind uns dies unterdessen gewohnt.»

Voltige Lütisburg startet mit allen sechs Teams am eigenen Turnier. Das ist den Toggenburgern wichtig und auch Motivation, so ein aufwendiges Turnier überhaupt durchzuführen. «Vergangenes Wochenende am Turnier im zürcherischen Gossau konnten beispielsweise drei Team von uns nicht starten.» Die Zürcher hatten ebenfalls Kapazitäts-Engpässe zu beklagen.

Einzel am Samstag, Gruppen am Sonntag

Voltige Lütisburg rechnet an beiden Turniertagen mit einer Vielzahl von Zuschauern, auch mit solchen aus der Region und ohne besonderen Bezug zum Voltigesport. Diese dürften vor allem am Samstag bei der Einzelkonkurrenz auf ihre Kosten kommen, wenn sich die Einheimische Nadja Büttiker, Vierte der Weltrangliste, und die Zürcherin Marina Mohar um den Turniersieg duellieren.

Aber auch am erstmals durchgeführten OKV-Vereinscup-Final am späten Nachmittag, bei dem sechs Vereine mit je zwei Gruppen und einer Einzel-Voltigiererin oder einem Einzel-Voltigierer gegeneinander antreten.

Der Sonntag ist dann ausschliesslich den Gruppen vorbehalten. Je länger der Tag, je stärker die Teams in fünf verschiedenen Kategorien. Bei der Elite treten die Teams am frühen Nachmittag zur Pflicht an. Den Abschluss bilden die Auftritte der Elite mit ihrer Kür. Voltige Lütisburg wird mit derselben Kür wie an der EM den Sieg anstreben.