Das säurehaltige Dessertgemüse aus dem Himalaja

Rhabarber gehört zu den Knöterich-Gewächsen. Er wird meist süss als Dessert gegessen, obwohl er botanisch gesehen zum Gemüse gehört. Man sollte nur die Stengel essen, denn die Blätter enthalten Oxalsäure, welche die Bildung von Nierensteinen begünstigen kann.

Drucken
Teilen

Rhabarber gehört zu den Knöterich-Gewächsen. Er wird meist süss als Dessert gegessen, obwohl er botanisch gesehen zum Gemüse gehört. Man sollte nur die Stengel essen, denn die Blätter enthalten Oxalsäure, welche die Bildung von Nierensteinen begünstigen kann.

Sein lateinischer Name Rheum rhabarbarum, was übersetzt Wurzel der Barbaren heisst, geht auf seine Herkunft zurück. Vor etwa 5000 Jahren kannten die Chinesen in Tibet schon die gesundheitsfördernde Wirkung von Rhabarber. Sie stellten aus den Wurzeln ein Pulver her, das gegen Darmträgheit eingenommen wurde. Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte der Rhabarber über Russland und Persien nach Europa, wo die Stiele als Gemüse verwendet wurden. In Südrussland sowie im Himalaja und in Tibet wächst Rhabarber noch heute wild. (red.)

Aktuelle Nachrichten