Das Rezept für das Ketchup ist geheim

Von pompösen Eröffnungen hält Albert Hirayama nichts. Noch nicht einmal Currywürste isst er gern. Dennoch eröffnet der 55-Jährige am Montag eine Currywurstbude in Frauenfeld.

Rahel Haag
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Albert Hirayama mit seinen Angestellten Sandro Solci, Uschi Meier und Samantha Lübbig. (Bild: Nana do Carmo)

Albert Hirayama mit seinen Angestellten Sandro Solci, Uschi Meier und Samantha Lübbig. (Bild: Nana do Carmo)

FRAUENFELD. «Die Idee, eine Wurstbude zu eröffnen, hatte ich schon vor 35 Jahren», sagt Hirayama. Damals habe er in Freiburg studiert und sei mit zwei Kommilitonen durch die Stadt geschlendert. Dort gab es drei Wurstbuden nebeneinander. «Wer Geld verdienen will, muss eine Wurstbude am richtigen Ort eröffnen, anstatt zu studieren», habe er mehr im Scherz gesagt.

Es geht um die Currywurst

Nun hat sich Hirayama ein Jahr Zeit genommen, um ein Konzept zu erarbeiten und umzusetzen. «Quintessenz» heisst sein Stehimbiss an der Zürcherstrasse in der Frauenfelder Vorstadt, dafür steht auch das «Q» auf den Markisen vor dem ehemaligen Ha-Ha Kiosk. «Ich wollte mich auf das Wesentliche konzentrieren.» So gebe es bei ihm keine grosse Auswahl. «Alles dreht sich um die Currywurst.» Als Beilage gebe es Brot, Essiggurken und getrocknete Aprikosen. Die Idee mit den Aprikosen stamme von ihm. «Ich finde, das passt perfekt zusammen.»

Das Besondere an seinen Currywürsten sei das Ketchup und die Currymischung. «In einer geheimen Küche habe ich lange gepröbelt, und vorläufig werde ich mein Ketchup auch noch selber kochen», sagt Hirayama. Seit vier Wochen ist seine Currywurstbude bereits offen. Als eine Art Probelauf, wie er sagt.

Es soll vielen Leuten schmecken

Hirayama sieht keinen Widerspruch darin, eine Currywurstbude zu eröffnen, obwohl er Currywürste nicht mag. «Ich will ein Produkt verkaufen, das möglichst vielen Leuten schmeckt.»

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr.