Das Publikum entscheidet mit

Alljährlich ehrt Frauenfeld seine erfolgreichen Sportler. Heuer gehen die Organisatoren einen neuen Weg: Die Bevölkerung darf bei der Wahl des Sportlers des Jahres mitbestimmen. Nominiert sind 15 Einzelsportler und Teams.

Markus Zahnd
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Amtsleiter Fabrizio Hugentobler gratuliert Rock 'n' Roll-Tänzern – wie im vergangenen Jahr werden auch heuer die Leistungen der Sportler geehrt. (Archivbild: Nana do Carmo)

Amtsleiter Fabrizio Hugentobler gratuliert Rock 'n' Roll-Tänzern – wie im vergangenen Jahr werden auch heuer die Leistungen der Sportler geehrt. (Archivbild: Nana do Carmo)

FRAUENFELD. In diesem Jahr ist alles anders. Die Frauenfelder Bevölkerung darf per Internet mitbestimmen, wer zum Sportler des Jahres ausgezeichnet wird. «Ich freue mich, dass nicht mehr alles im stillen Kämmerlein entschieden wird. Die Wahl soll durch die Mitwirkung der Öffentlichkeit breiter abgestützt werden», sagt Fabrizio Hugentobler, Amtsleiter Jugend, Sport und Freizeit. Die Stimmen aus der Bevölkerung zählen 60 Prozent, jene der Fachjury 40 Prozent. Hugentobler hofft auf grosse Resonanz. Denn sollten sich die Frauenfelder rege beteiligen, dürfte die Wahl im kommenden Jahr wieder öffentlich sein.

Die Organisatoren dachten schon länger über die Idee nach, die Bevölkerung bei der Wahl des Frauenfelder Sportlers des Jahres mitbestimmen zu lassen. Doch im vergangenen Jahr hatte es dafür schlicht zu wenig Vorschläge, denn die Basis der Frauenfelder Sportlerehrung bilden die Meldungen der Vereine. Also traf vor Jahresfrist erneut eine Jury – bestehend aus Vertretern des Amtes für Jugend, Sport und Freizeit sowie der Vereinigung Frauenfelder Sportvereine – die Entscheidung.

Geld für den Sieger

Auf der Liste der Nominierten erscheinen keine ehemaligen Titelträger. Denn die Organisatoren haben beschlossen, den Titel nicht mehrmals zu vergeben. Weitere Voraussetzungen für die Ehrung sind bei den Einzelsportlern ein Schweizer-Meister-Titel oder eine Medaille an einem internationalen Anlass, bei den Teams national oder international ein Podestplatz. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Die 15 Nominierten wurden von der Jury ausgewählt. «Wir haben darauf geachtet, dass es sowohl altersmässig als auch von den Sportarten her eine Durchmischung gibt», sagt Hugentobler.

Die 15 Nominierten werden am 14. März ab 19 Uhr im Grossen Bürgersaal des Rathauses ohnehin geehrt. Rund hundert weitere Sportler oder Teams wurden von ihren Vereinen ebenfalls vorgeschlagen. Damit bewegen sich die Zahlen laut Hugentobler in einem ähnlichen Rahmen wie in den Vorjahren. Im vergangenen Jahr wurde die Dartsspielerin Jeannette Stoop als Sportlerin des Jahres geehrt und Stephan Ritzler vom Bobclub als Sportförderer ausgezeichnet. Die Sieger erhalten einen Geldpreis.

Zur Wahl stehen:

• Domenik Frei, Bogenclub Polygon Frauenfeld

• Hans-Jürgen Prinzing, Bogenclub Polygon Frauenfeld

• John Keller, Bogenclub Polygon Frauenfeld

• Edith Burkhart, Bobclub Frauenfeld

• Andrea Anliker, Eissportclub Frauenfeld

• Ramona Elsener/Florian Roost, Eissportclub Frauenfeld

• Juniorinnen B, Fussballclub Frauenfeld

• Speer-Team Männer, Leichtathletikclub Frauenfeld

• Nicole Lohri, Laufsportverein Frauenfeld

• Andrea Schnell, Noëls Taekwondoschule

• Thomas Stojan/Severin Zimmermann, Frauenfelder Radballer

• Team Aerobic, Stadtturnverein Frauenfeld

• Liselotte Freuler, Orientierungslaufverein thurgorienta

• Martina Seiterle, Orientierungslaufverein thurgorienta

• Angelica Moser, Turnfabrik/Kunst- und Geräteturnriege Frauenfeld

Abstimmung bis 6. März unter www.frauenfeld.ch/sportlerehrung

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