Das olfaktorische Wahrzeichen Frauenfelds

Zuzüger und Pendler mögen die Nase rümpfen, doch für viele Frauenfelderinnen und Frauenfelder gehört der süsslich-erdige Duft zu ihrer Stadt wie die Salzisse zum Bechtelistag.

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Zuzüger und Pendler mögen die Nase rümpfen, doch für viele Frauenfelderinnen und Frauenfelder gehört der süsslich-erdige Duft zu ihrer Stadt wie die Salzisse zum Bechtelistag. Der Westwind verteilt das olfaktorische Wahrzeichen während der Kampagne über der Stadt und nach Felben-Wellhausen; bei Biswind trägt's die Fahne auch Richtung Islikon und weiter.

Der Duft stammt grösstenteils aus der Trocknung der Rübenschnitzel nach der Zuckerherstellung. Für die typischen Noten sind flüchtige organische Stoffe verantwortlich, laut Umweltfachleuten unbedenklich. Die genaue Zusammensetzung ist nicht bekannt. Parfumeure erinnert der Duft an die Kopfnote «Zuckerwatte» im Parfum «Angel» von Thierry Mugler. (hil)