Das neue Herzstück ist endlich da

FRAUENFELD. Vor fast einem Jahr erlitt die Autodrehleiter der Frauenfelder Feuerwehr beim Brand der Tuchschmid einen Totalschaden. Endlich hat die Feuerwehr eine neue.

Severin Schwendener
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Auftritt des neuen Stars: Die Drehleiter wird feierlich in Empfang genommen. (Bild: pd)

Auftritt des neuen Stars: Die Drehleiter wird feierlich in Empfang genommen. (Bild: pd)

In Frauenfeld ist es nicht vergessen: im Februar stand eine pechschwarze Rauchsäule über einer Halle der Tuchschmid AG. Der Brand war durch Schweissarbeiten ausgelöst worden und verursachte einen Millionenschaden, drei Personen wurden verletzt. Dabei explodierten Acetylen-Gasflaschen und flogen wie Geschosse über den Brandplatz; eine verletzte einen Polizisten an der Hüfte, eine andere schoss mit voller Wucht in die Autodrehleiter der Frauenfelder Feuerwehr. Die Drehleiter musste danach verschrottet werden.

Jetzt konnte die Feuerwehr von der Firma Rosenbauer Metz eine nagelneue Autodrehleiter, die mit allen Schikanen ausgerüstet ist, entgegennehmen. Dank abknickbarem Korbarm kann nun auch über Geländer und Dachkanten hinweg aus nächster Nähe gearbeitet werden. Es wird eine maximale Arbeitshöhe von 32 Metern bei einer Belastung von bis zu 450 kg erreicht. Auch die Evakuierung von Patienten aus Gebäuden werde damit vereinfacht, sagt Benno Högger, Kommandant der Frauenfelder Feuerwehr.

Überhaupt sei das Fahrzeug mit seiner Komplettausstattung schlichtweg «en geile Chlapf». Rund eine Million hat man in die neue Autodrehleiter investiert, wobei ein Drittel der Summe von der Stadt und ein Drittel von der Gebäudeversicherung getragen wird. Das letzte Drittel setzt sich aus der Versicherungssumme der alten Drehleiter zusammen.