«Das Leben an der Murg soll aufblühen»

Der 47jährige Industriedesigner Matthias Bischoff führt mit seiner Partnerin, der Textildesignerin May-Britt Wehrli, das Geschäft «flot hus» an der Balierestrasse 17 in Frauenfeld. Das Sortiment umfasst Textil- und Wohnprodukte.

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Matthias Bischoff Designer und Mitinhaber des «flot hus» und «stockwerk3» (Bild: Luisa Aeberhard)

Matthias Bischoff Designer und Mitinhaber des «flot hus» und «stockwerk3» (Bild: Luisa Aeberhard)

Der 47jährige Industriedesigner Matthias Bischoff führt mit seiner Partnerin, der Textildesignerin May-Britt Wehrli, das Geschäft «flot hus» an der Balierestrasse 17 in Frauenfeld. Das Sortiment umfasst Textil- und Wohnprodukte. Lampen und Leuchten stellt Bischoff in seiner Werkstatt her, die sich neben dem Laden befindet. Die Leuchtkörper sind im Geschäft nicht käuflich, diese plant und realisiert er mit Architekten und Lichtplanern unter dem Namen «stockwerk3».

Warum wohnen Sie in Frauenfeld?

Ich bin hier aufgewachsen und lebe nun seit sechs Jahren mit meiner Partnerin und unseren zwei Kindern wieder in Frauenfeld, zurück zu den Wurzeln sozusagen.

Was machen Sie in Frauenfeld, um sich zu erholen?

Am Sonntag gehen wir gerne ins Cinema Luna. In einem Saal gibt es für die Kleinen einen Film und im anderen werden laufende Bilder für Erwachsene gezeigt. In der zeitgleichen Filmpause gönnen wir uns jeweils eine Glace. Wir machen auch gerne Ausflüge in die Berge oder an den Untersee. Natur und Städte geben uns Ideen für neue Produkte. Da meine Partnerin dänische Wurzeln hat, fahren wir für lange Ferien mit dem VW-Bus nach Dänemark.

Wenn Sie einen Wunsch hätten, was würden Sie sofort ändern in Frauenfeld?

Die Stadt bietet für Jung und Alt ein attraktives Angebot, sie hat aber noch viel Entwicklungspotenzial. In den Quartieren bieten sich viele Möglichkeiten. Ich wünsche mir, dass im Balierequartier Begegnungsmöglichkeiten für das Frauenfelder Volk entstehen und dass das Leben hier an der Murg weiter aufblüht. (lua)