Das ist im Thurgau geplant

Mehr Züge, bessere Anschlüsse, kürzere Fahrzeiten: Für den Fahrplanwechsel 2018 plant der Kanton eine deutliche Angebotsausweitung. Dazu gehört: ? Die Frauenfeld-Wil-Bahn soll den Viertelstundentakt zu Stosszeiten einführen.

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Mehr Züge, bessere Anschlüsse, kürzere Fahrzeiten: Für den Fahrplanwechsel 2018 plant der Kanton eine deutliche Angebotsausweitung. Dazu gehört:

? Die Frauenfeld-Wil-Bahn soll den Viertelstundentakt zu Stosszeiten einführen.

? Die Fahrzeiten zwischen den Thurgauer Zentren und Zürich sollen sich um drei bis sechs Minuten verkürzen.

? Die S24 fährt stündlich vom Flughafen nach Weinfelden

? Weitere S-Bahnen sollen im Halbstundentakt verkehren.

? Die neue S77 soll auf der Linie Weinfelden–Amriswil–Romanshorn die stündlich verkehrenden Schnellzüge ergänzen und so einen faktischen Halbstundentakt einführen.

? Stündlich soll ein Regionalexpress in 33 Minuten von St. Gallen über Romanshorn und Kreuzlingen Hafen nach Konstanz verkehren. Bereits ab Dezember 2015 verkehrt der Zug zweistündlich.

Ab 2020 soll zudem eine schnelle S-Bahn zwischen Weinfelden und Konstanz verkehren. Für all diese Verbesserungen sind Infrastrukturausbauten wie Kreuzungsstellen nötig. Allein bis 2018 wollen die SBB im Thurgau 300 Millionen Franken investieren. Das Geld stammt aus dem neuen Bahninfrastruktur-Fonds, in den auch die Kantone einzahlen. Der Thurgauer Beitrag beträgt jährlich 16,9 Millionen. (wid)

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