Das Herz für Weihnachten öffnen

Bei der Seniorenweihnacht in Warth-Weiningen sind Jung und Alt zusammen gekommen. Die Primarschulkinder beschenkten die ältere Generation mit Musik und einer Weihnachtsgeschichte.

Christine Luley
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Die Primarschulkinder aus Warth-Weiningen singen für die Senioren aus der Gemeinde Weihnachtslieder. (Bild: Christine Luley)

Die Primarschulkinder aus Warth-Weiningen singen für die Senioren aus der Gemeinde Weihnachtslieder. (Bild: Christine Luley)

WARTH-WEININGEN. An der Seniorenweihnacht singen Schülerinnen und Schüler neben überliefertem Liedgut auch neuere Lieder, wie das vom Rentier mit der leuchtenden roten Nase. Ein paar Kinder erzählen die Geschichte von dem Schüler Dani, der sein mit viel Gemüse gefülltes Znünibrot dem Obdachlosen Elias schenkte. Die beiden freundeten sich daraufhin an und Dani konnte seine Eltern davon überzeugen, gemeinsam mit Elias Weihnachten zu feiern. Die Lesung liefert die richtige Stimmung zum gemeinsamen Singen, und Alt und Jung stimmen «Oh, du Fröhliche» an.

Die Kunst des Schenkens

Viele Menschen klagen in der Adventszeit über den «Geschenke-Stress», dabei wäre es ganz einfach: «Niemand ist zu arm, etwas zu verschenken, oder zu reich, um ein Geschenk, das von Herzen kommt, nicht anzunehmen», schreibt Gisela Ibele. Beatrice Bühler lässt die Gedanken der Franziskaner-Schwester auf die Besucher wirken: «Wenn wir etwas geben, tun wir etwas Göttliches, denn Gott gibt uns seine Liebe unerwartet und macht uns damit reich.»

Vertrauen und Güte

Es gelte, im Flimmer und Glimmer der Weihnachtszeit das Richtige zu finden – ein Päckchen, in dem Vertrauen liegt, ein Päcklein Güte, das wir weitergeben können. Die roten Kerzen am Christbaum verstärken die besinnliche Stimmung. Bei Kaffee und Kuchen tauschen die Gäste ihre Erinnerungen aus.

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