Das Hausmuseum St. Katharinental ist renoviert

DIESSENHOFEN. Zur Museumsnacht Hegau-Schaffhausen am 19. September sind die Renovationsarbeiten des Kleinen Hausmuseums St. Katharinental beendet. Die Besucher erhalten dann die Gelegenheit, an Führungen um 19, 20 und 22 Uhr das frisch renovierte Kleine Hausmuseum zu besichtigen.

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DIESSENHOFEN. Zur Museumsnacht Hegau-Schaffhausen am 19. September sind die Renovationsarbeiten des Kleinen Hausmuseums St. Katharinental beendet. Die Besucher erhalten dann die Gelegenheit, an Führungen um 19, 20 und 22 Uhr das frisch renovierte Kleine Hausmuseum zu besichtigen.

Originale am Herkunftsort

Im April jährte sich die Grundsteinlegung für die barocken Konventbauten des Klosters St. Katharinental zum 300. Mal. Dies wurde zum Anlass genommen, das Kleine Hausmuseum aufzufrischen, teilt die Denkmalpflege des Kantons Thurgau mit. Neues Mobiliar biete nun Platz, weitere Objekte dem Publikum zu zeigen. Dank neuer Beleuchtung können neu auch abends Führungen im Museum angeboten werden.

Bedeutende Originale wie die Fragmente aus den Glasgemälden der mittelalterlichen Klosterkirche, die bei Grabungsarbeiten während der Renovationszeit in den 1970er Jahren gefunden worden waren, können nun an ihrem Herkunftsort in St. Katharinental besichtigt werden. Ein weiteres Original aus der frühen Klosterzeit, ein Tafelbild mit Darstellung der Gefangennahme Christi, wird von der Thurgauer Museumsgesellschaft als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

Die Geschichte näher gebracht

1982 konnte Denkmalpfleger Jürg Ganz das Kleine Hausmuseum eröffnen. Die Einrichtung war eine der letzten Abschlussarbeiten nach einer gut zehn Jahre dauernden Renovation des gesamten Klosterkomplexes. Aus dem in 100 Jahren Kranken- und Greisenasylzeit verbrauchten und verwohnten alten Kloster war ein modernes Pflegeheim geworden. (red.)

Das Kleine Hausmuseum ist nicht öffentlich zugänglich. Das kantonale Amt für Denkmalpflege bietet auf Anfrage Führungen an.