Das Gesangbuch als Spielwiese für Singende

FRAUENFELD. Zahlreiche Gratulanten hatten sich anlässlich der 20. DV in Frauenfeld eingefunden und hielten Rück- und Ausschau auf die Arbeit der Chorvereinigung.

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Im Jahre 1991 war der Verband gegründet worden, um die Evangelischen Kirchenchöre im Thurgau zu stärken, den Austausch zu ermöglichen und eine Weiterbildung anzubieten. Präsidentin Christine Graf verglich den Verband mit einem «selbstbewussten Zwanzigjährigen», der am Anfang seiner Selbständigkeit steht. Als Ersatz für die nach langjähriger Vorstandsarbeit abtretenden Madeleine Monod, Amriswil, und Beatrix Opprecht, Schocherswil, wurden Margrit Wyss, Frauenfeld, und Willi Hausammann, Amriswil, gewählt. Der restliche Vorstand wurde im Amt bestätigt.

Daniel Walder, Präsident des Thurgauer Organistenverbandes, Hermann Stamm, Präsident des Schweizerischen Kirchengesangsbundes, und Wilfried Bührer, Präsident des Kirchenrates, gratulierten zum 20. Jubiläum. Sie dankten für die Arbeit der vergangenen Jahre, ermutigten zum Chorsingen mit Ausstrahlung und neuen Ideen, um die Chorarbeit zu stärken. Zudem überraschten Hermann Stamm und Wilfried Bührer die Delegierten mit Spenden für die Verbandskasse. Beat Schäfer, Dozent für Kirchenmusik an der Zürcher Hochschule der Künste, nahm die Anwesenden mit auf einen Ausflug auf die Spielwiese Gesangbuch: Einstimmige Lieder wurden zu vielstimmigen Kanons. Chorgruppen aus allen vier Ecken der Kirche sangen einander zeilenweise zu. (pd)