Das Feuerwerk ist der Höhepunkt

Am Samstagabend fanden über 2000 Besucher den Weg an das 36. Sommernachtsfest. Während der Seeschulhausplatz mit DJs mehr Junge anzog, traf man am Obertorplatz ein durchmischtes Publikum.

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Thomas Bär und Nadja Bär aus Götighofen.

Thomas Bär und Nadja Bär aus Götighofen.

Neben der Beschallung des «Wok» zählten dieses Jahr ein Nachtflohmarkt und Musik bis nach Mitternacht zu den Neuerungen des Steckborner Sommernachtsfestes.

Während im Städtchen The Lost Keys mit Musik aus den 50er-Jahren bis heute für Stimmung sorgten, gestaltete DJ Manuel Moreno, der regelmässig in Zürich und Berlin auflegt, die Nachtstunden am See.

Diesen Hot Dog gibt es nur einmal im Jahr

Höhepunkt war das Feuerwerk, das von einem Floss gestartet wurde. Auch kulinarisch kam man nicht zu kurz: Neben dem «Steckburner», einer Art Hot-Dog-Kreation mit spezieller Wurst, die es nur einmal im Jahr in limitierter Zahl zu geniessen gebe, Steckborner Liebi, zubereitet von der «Müetterliwirtschaft», würden auch Tarte Flambée in verschiedenen Ausführungen, mit Apfel- über Gorgonzola- bis Honigbelegung, angepriesen, erklärt der Küchenchef am See, Ronald Suhner, schmunzelnd. Thomas und Nadja Bär (35) aus Götighofen sind begeistert: «Das Fest ist sehr vielfältig, mit wunderbarem Ambiente, schöner Altstadtkulisse, guter Musik und feinem Essen», schwärmen sie. Über Facebook wurde Nicole Kern (28) auf das Fest aufmerksam. Ihr gefällt die Musik direkt am See, und sie freut sich auf das Feuerwerk. Irina Knellwolf (27, beide Frauenfeld) hat ein Auge auf das Essen: «Es sieht fein und ansprechend aus!» Aber auch die gute Stimmung und die friedliche Atmosphäre gefielen ihr, ergänzt sie. Nächstes Ziel sei der Obertorplatz, verlauten beide. Dort treffen wir auf Toni Stirnimann (69). Er schwärmt von den zwei Festen in einem: am See für Junge, in der Altstadt für Jung und Alt, mit vielen Sitzmöglichkeiten und volkstümlichem Programm. Gespannt ist er auf das Feuerwerk, das grösste am Untersee.

«Man trifft hier ganz Steckborn»

Moritz Eggenberger (30) ist in der Festwirtschaft engagiert: «Das Fest ist sehr gemütlich, und man trifft ganz Steckborn.» Auch Christian Eggenberger (67, alle Steckborn) findet für den Anlass nur Superlative: «Mir gefällt die Spannung zwischen Obertor- und Seeschulhausplatz. Man kann geniessen, innehalten und sich freuen!»

Chris Marty

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch