Das erste Fest nach dem Fest

Die Musikgesellschaft Concordia Fischingen feierte erst gerade ihren 150. Geburtstag. An der Abendunterhaltung am Samstag ging die Party weiter.

Christoph Heer
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Ruedi Odermatt glänzt als Alphorn-Solist, rechts Dirigent Hanspeter Flück. (Bild: Christoph Heer)

Ruedi Odermatt glänzt als Alphorn-Solist, rechts Dirigent Hanspeter Flück. (Bild: Christoph Heer)

OBERWANGEN. Wie das alte Jahr für die Musikgesellschaft Concordia Fischingen aufgehört hatte, so geht es heuer weiter. Das kann man mit Bestimmtheit sagen. Die Feierlichkeiten zum 150-Jahr-Vereinsjubiläum im vergangenen Jahr waren ein absoluter Erfolg, und das war auch die Abendunterhaltung am Samstag. In der vollbesetzten Hörnlihalle genossen Hunderte einen tollen, musikalischen Abend. Der dreiteilige Konzertteil gefiel den Besuchern.

Auch der Nachwuchs überzeugte

So gab die Musikgesellschaft unter der Leitung von Hanspeter Flück im ersten und dritten Teil etwa Kompositionen wie «The Lonely Alphorn», mit Ruedi Odermatt als Alphorn-Solist, den «Kriminal Tango» oder «La Réjouissance» zum besten. Im mittleren Teil dagegen bewies der Nachwuchs sein Können. Unter der Leitung von Peter Büttiker verblüffte die Jugendmusik Tannzapfenland mit ihrem hervorragenden Niveau das Publikum. Svenja Meile aus Dussnang jedenfalls sagte, dass ihr das Präsentierte gefallen hat: «Von allen Titeln am heutigen Abend hat mit das Stück <Soul Bossa Nova>, das die Jugendmusik gespielt hat, am besten gefallen.»

In Müllheim findet in diesem Jahr das kantonale Musikfest statt. Auch die Musikgesellschaft Concordia wird teilnehmen. Dann allerdings mit einem Projekt-Dirigenten. Rod Lowe aus Speicher wird das Selbstwahlstück «Cambridgeshire Impressions» dirigieren. Seine Premiere brachte Lowe am Samstag auf alle Fälle und am Applaus gemessen erfolgreich hinter sich. Sogar Gäste aus der Steiermark klatschten in der vordersten Reihe kräftig mit.

Applaus für Othmar Steiger

Seine Sache gut gemacht hat auch Manuel Schär. Zum ersten Mal führte er durch das Programm und hatte die Lacher auf seiner Seite. Das gilt auch für die Theaterspieler, die mit dem Schwank «Durenand im Alpeland» für Kurzweil sorgten. Einen besonders warmen Applaus erntete indes Schlagzeuger Othmar Steiger, der nach 50 Jahren aus dem Verein austritt.

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