Das Duell am Hackenberg

Die beiden Ständeratskandidaten Roland Eberle (SVP) und Brigitte Häberli-Koller (CVP) äusserten sich in Balterswil zur Weltwährungskrise.

Rudolf Steiner
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Diskutierten in der Hackenberghütte: Moderator Richard Peter (2. v. l.) mit den Ständeratskandidaten Roland Eberle (SVP) und Brigitte Häberli (CVP) sowie Nationalrat Hansjörg Walter. (Bild: rst)

Diskutierten in der Hackenberghütte: Moderator Richard Peter (2. v. l.) mit den Ständeratskandidaten Roland Eberle (SVP) und Brigitte Häberli (CVP) sowie Nationalrat Hansjörg Walter. (Bild: rst)

Balterswil. Da fährt doch knapp nach 6 Uhr am frühen Samstagabend ein Motorradfahrer mit seiner schweren Maschine die Hackenbergstrasse in Balterswil bergwärts Richtung Hackenberg hoch. Auf die Frage nach dem Wohin antwortet er: «An das Podium am Hackenberg.» Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass es sich beim Motorradfahrer um SVP-Ständeratskandidat Roland Eberle aus Weinfelden handelte, der an der Veranstaltung mit der einheimischen CVP-Ständeratskandidatin Brigitte Häberli-Koller die Klingen kreuzen soll. Eberle hat sozusagen nach dem Besuch der grossen SVP-Wahl-Demo in Bern einen Abstecher in den südlichen Thurgau gemacht.

Walter gesellte sich dazu

Die Sonne ging schon langsam unter, als alt Gemeindeammann Richard Peter zum vermeintlichen Showdown mit den beiden politischen Schwergewichten, zu denen sich noch der wiederkandidierende SVP-Nationalratskandidat Hansjörg Walter (Wängi) gesellte, startete. Dass die anderen vier Kandidaten und Kandidatinnen, die sich Ende Oktober ebenfalls um einen Sitz im Ständerat bewerben, nicht eingeladen wurden, habe damit zu tun, dass man befürchtete, das Podium könne zu gross werden, so Moderator Richard Peter nach der Veranstaltung bei einer Grillwurst.

Eher gemütlich

Auch während der Befragung der Kandidaten und der Kandidatin ging es eher gemütlich zu und her. Obwohl der Veranstaltungsort Hackenberg eigentlich dazu einlud, doch deftige Fragen zu stellen, konnte Moderator Peter, der die beiden in vieler Hinsicht übereinstimmenden Bewerber Häberli und Eberle zur Landwirtschaftspolitik, zum Interessenkonflikt Vertretung der Partei- oder Kantonsinteressen im Falle einer Wahl und zur gegenwärtigen Weltwährungskrise befragte, nicht aus der Reserve locken.

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