Das Älterwerden interessiert auch Junge

BERLINGEN. Der Tag der offenen Tür im Kronenhof und im Therapiezentrum Beringen fand eine gute Resonanz. Perlvita-Direktor Anselm Töngi persönlich führte die zahlreichen und interessierten Besucher durch sein Haus.

Louise Jochims
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Finn Steingruber aus Berlingen wagt sich an die grossen Geräte. (Bild: Louise Jochims)

Finn Steingruber aus Berlingen wagt sich an die grossen Geräte. (Bild: Louise Jochims)

Lebhafter Besuch zum Tag der offenen Tür, zu dem die Perlavita AG Neutal am Sonntag eingeladen hatte. Ein Besucher drückte es treffend aus: «Es interessiert mich schon, wohin ich vielleicht im Alter gehen werde.» Vor zweieinhalb Jahren eröffnet, hat das Haus eine Vielzahl von Erfahrungen gemacht, die Direktor Anselm Töngi der Öffentlichkeit gern vorstellen wollte. Den Auftakt bildete das sehr schöne Konzert des «Thurgau Nostalgieorchester» unter der Leitung von Regula Raas. Alle Musizierenden stilvoll in die romantische Kleidung der Bell Epoque gekleidet.

Führung durchs Haus

Anschliessend führte Töngi die erste Gruppe durch das Haus. Das hier bis zum Umbau bestehende Hotel sei letztlich doch ein Fremdkörper gewesen, Zunächst in den dritten Stock, in dem der Fitnessbereich für die Rehabilitation zu finden ist. Töngi: «Wenn die Menschen drei Wochen in der Klinik sind, muss unbedingt ein systematischer Muskelaufbau in einem dosierten Training gemacht werden.» Im zweiten Stockwerk, dem Haus A, ist die eigentliche Klinik, die geriatrische Rehabilitation, untergebracht. Das Neutal habe sich mit dem Aufbau der Klinik wieder auf die Kernbereiche, die Pflege und Betreuung älterer Menschen, zurückbesonnen. Dennoch seien die Elemente einer guten Restauration bewahrt worden, da gute Ernährung und ein schönes Ambiete sehr viel zur Heilung eines Menschen beitragen.

Beeindruckt von Fortschritten

Im ersten Stockwerk ist zum einen die Röntgenabteilung untergebracht, ferner die Leichtpflege und Gruppentherapie. Anselm Töngi betonte, dass es für ihn immer wieder sehr beeindruckend sei, wenn die Menschen im Rollstuhl in die Klinik kämen und die meisten sie nach drei Wochen wieder selbständig verlassen könnten.

Die Physiotherapie wird übrigens von dem Therapiezentrum geleistet, das ebenfalls zu einem Tag der offenen Tür eingeladen hatte. Stolz zeigten dort Claudia Bänninger und Sirko Weiss, die beide das Therapiezentrum leiten, den Besuchern ihre schönen Räume.

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