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DARGEBOTENE HAND: Mehr Gespräche dank Internet

Die Regionalstellen helfen sich gegenseitig aus. In der Ostschweiz kommen mehr nächtliche Anrufe herein.
Bei der Dargebotenen Hand arbeiten Freiwillige. (Bild: Gaëtan Bally/Keystone)

Bei der Dargebotenen Hand arbeiten Freiwillige. (Bild: Gaëtan Bally/Keystone)

Letztes Jahr suchten 18954 Anrufer den telefonischen Kontakt mit der Dargebotenen Hand der Region Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein – eine leichte Zunahme gegenüber dem Vorjahr. Daraus ergaben sich 14172 Gespräche. Das in der Pilotphase steckende Verbundsystem leitet überzählige Anrufe automatisch an die nächste freie Stelle weiter, was gemäss einer Medienmitteilung zu einer besseren Auslastung der einzelnen Regionalstellen führt. Die Anliegen, die an Telefon 143 herangetragen werden, sind in jeder Region mehr oder weniger dieselben. Der Zusammenschluss mit Regionalstellen, die auch städtische Gebiete umfassen, hat für die Regionalstelle Ostschweiz jedoch mehr nächtliche Anrufe zur Folge.

Seit 60 Jahren ist die Dargebotene Hand Ostschweiz im Einsatz. Dieses Jahr stehen deshalb spezielle Feierlichkeiten und Auftritte an verschiedenen Messen auf dem Plan. Bei der Regionalstelle Ostschweiz bieten 60 Freiwillige rund um die Uhr Menschen in schwierigen Situationen ein Gespräch an. Die Anrufer dürfen anonym bleiben. Rund 42 Prozent der Anrufer tun sich aufgrund ihrer psychischen oder körperlichen Schwierigkeiten schwer mit der Bewältigung des Alltags. Knapp ein Drittel rief wegen Beziehungsthemen an. Das Verhältnis der Anrufe von Frauen und Männern liegt jeweils bei zwei Dritteln zu einem Drittel.

Der Kanton Thurgau zählt auch zum Einzugsbereich der Regionalstelle Winterthur/Schaffhausen/Frauenfeld. Die Onlineberatung wird von mehreren Stellen betreut. Sie übernehmen abwechselnd die Chatberatung und beantworten Mails von Ratsuchenden.

Die Regionalstelle Ostschweiz nahm 2017 836 Onlineanfragen entgegen, davon waren 194 Mail-Kontakte und 642 Chatberatungen. 18,7 Prozent der Ratsuchenden waren jünger als 18 Jahre und 46,1 Prozent zwischen 19 und 40 Jahre alt. Über 40-Jährige sind im Chat nur mit 6,1 Prozent vertreten. Bei knapp einem Drittel konnte das Alter nicht bestimmt werden. (red)

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