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«Danach folgte ein radikaler Schnitt»

An den Olympischen Spielen 2004 in Athen hat Patrick Heuscher Bronze im Beachvolleyball gewonnen. Heute sucht sich der 39jährige Frauenfelder seine Ziele lieber in der Finanzwelt. Herr Heuscher, die Olympischen Spiele in Rio laufen. Kribbelt es wieder?
Patrick Heuscher ehemaliger Schweizer Beachvolleyballer (Bild: ky/Laurent Gillieron)

Patrick Heuscher ehemaliger Schweizer Beachvolleyballer (Bild: ky/Laurent Gillieron)

An den Olympischen Spielen 2004 in Athen hat Patrick Heuscher Bronze im Beachvolleyball gewonnen. Heute sucht sich der 39jährige Frauenfelder seine Ziele lieber in der Finanzwelt.

Herr Heuscher, die Olympischen Spiele in Rio laufen. Kribbelt es wieder?

Es ist komisch. Das letztemal habe ich die Olympischen Spiele vor 16 Jahren verfolgt. Denn bei den drei vergangenen Austragungen in Athen, Peking und London war ich immer noch aktiv mit dabei.

Wo hängt Ihre Bronzemedaille von 2004 in Athen jetzt?

Ich habe sie verstaut, die Erinnerungen zählen für mich mehr, die gerade jetzt, während Rio 2016, wieder «obsi» kommen.

Verfolgen Sie die aktuellen Olympischen Spiele?

Ja. Wenn ich die aktuellen Beachvolleyball-Spiele sehe, juckt es mich schon noch. Im Sand von Copacabana in Rio, dort, wo Beachvolleyball eigentlich hingehört.

Das tönt ein wenig wehmütig.

Nein. Es war eine schöne Zeit, es war unglaublich und die Reiserei und die Wettkämpfe normal. Heute schaue ich vorwärts und habe andere Ziele.

Welche?

Ich habe nach meinem Rücktritt vor drei Jahren einen radikalen Schnitt gemacht. Seit meiner Ausbildung im Private Banking bin ich viel auf Achse, etwa in Hongkong, wo der Hauptsitz meiner Firma ist. Ich möchte auch als Unternehmer erfolgreich sein.

Sie sind in eine völlig andere Welt eingetaucht.

Ja, aber es ist eine tolle Welt. Ich möchte nicht immer zurückblicken, sondern auch nach der Sportkarriere noch aktiv sein und vorwärtsschauen.

Was verbindet Sie noch mit Ihrer Heimat Frauenfeld?

Meine Eltern wohnen immer noch hier und natürlich auch viele Freunde. Ich bin noch oft im Thurgau anzutreffen, obwohl ich mittlerweile im Zürcher Säuliamt wohne. (sko)

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