«Da zeigt sich die Kreativität des Kochs»

Cornelius Speinle kocht in seinem von Gault Millau ausgezeichneten Restaurant Dreizehn Sinne im Huuswurz in Schlattingen. Am 12. Oktober könnte er eine weitere Auszeichnung erhalten: Dann steht er in Köln im Final des Wettbewerbs zum Koch des Jahres.

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Cornelius Speinle Thurgauer Gourmet-Koch, Finalist beim Koch des Jahres (Bild: pd/Melanie Bauer Photodesign)

Cornelius Speinle Thurgauer Gourmet-Koch, Finalist beim Koch des Jahres (Bild: pd/Melanie Bauer Photodesign)

Cornelius Speinle kocht in seinem von Gault Millau ausgezeichneten Restaurant Dreizehn Sinne im Huuswurz in Schlattingen. Am 12. Oktober könnte er eine weitere Auszeichnung erhalten: Dann steht er in Köln im Final des Wettbewerbs zum Koch des Jahres.

Wissen Sie schon, was Sie in Köln kochen werden?

Nein, momentan probiere ich noch verschiedene Sachen aus.

Eher Fisch oder etwas mit Fleisch?

Es soll beides geben.

Steht Ihnen völlig frei, was Sie kochen, oder gibt es irgendwelche Vorschriften?

Bei dem, was wir kochen, sind wir sehr frei. Das Budget ist allerdings vorgegeben. Das Gericht darf nicht mehr als 16 Euro, also rund 17 Franken, für drei Personen kosten.

Das ist nicht besonders viel. Ist es eine Herausforderung für Sie, für wenig Geld Zutaten zu kaufen?

Es ist sicherlich eine Herausforderung. Aber auch mit etwas günstigeren Produkten kann man sehr gut kochen. Da zeigt sich dann die Kreativität des Kochs. Ein Saibling zum Beispiel ist nicht so teuer und schmeckt trotzdem.

Gibt es weitere Vorgaben?

Wir müssen eine Vor- und Hauptspeise, ein Dessert und Tapas zubereiten. Dafür haben wir fünf Stunden Zeit. Innerhalb von 15 Minuten müssen wir die Gerichte dann für acht Personen anrichten.

Gegen wie viele Köche werden Sie antreten?

Es sind acht Teams. Wir sind immer zu zweit. Also insgesamt werde ich gegen 14 Köche antreten. Die Person, die mich unterstützt, kenne ich sehr gut, das ist wichtig.

Errechnen Sie sich hohe Chancen, Koch des Jahres zu werden?

Es sind sehr viele, sehr gute Kollegen dabei. Und für mich ist es Neuland, auf diesem Niveau zu kochen. Letztlich spielt auch immer die Tagesform eine grosse Rolle. (kbr)