CVP/EVP schlägt Power-to-Gas als Technik vor

FRAUENFELD. Die Gemeinderäte Michael Hefti (EVP) und Stefan Geiges (CVP) haben am Mittwoch an der Gemeinderatssitzung eine Interpellation unter dem Titel «Solarstrom für die Erzeugung von Wasserstoff und Methangas» eingereicht. Der Vorstoss wird von 16 Gemeinderäten mitunterstützt.

Drucken
Teilen

FRAUENFELD. Die Gemeinderäte Michael Hefti (EVP) und Stefan Geiges (CVP) haben am Mittwoch an der Gemeinderatssitzung eine Interpellation unter dem Titel «Solarstrom für die Erzeugung von Wasserstoff und Methangas» eingereicht. Der Vorstoss wird von 16 Gemeinderäten mitunterstützt. Die beiden Interpellanten fordern den Stadtrat auf, die neuartige Power-to-Gas-Technologie zu prüfen und dem Gemeinderat ein Konzept für konkrete Umsetzungsmöglichkeiten vorzulegen. Hefti und Geiges schlagen eine Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) vor. Ziel könnte es ihrer Meinung nach sein, «in Frauenfeld einen Ableger der HSR für dieses Thema zu implementieren».

Zeitunabhängige Produktion

Power-to-Gas meint die Erzeugung von Wasserstoff aus Strom, in diesem Fall Solarstrom. Dies erfolgt über den chemischen Prozess der Wasserelektrolyse. In einem zweiten Schritt kann der Wasserstoff in synthetisches Methangas umgewandelt werden. Die Erzeugung dieser Treib- und Brennstoffe sei zeitunabhängig und komme der unregelmässigen Produktionscharakteristik von Solarstrom optimal entgegen, schreiben die Vorstösser. Sie stützen sich auf die Energiestrategie 2050 des Bundes und auf einen Grundlagenbericht des Kantons, worin der Solarenergie sehr grosses Potenzial zugeschrieben wird. (ma)