CVP hält sich noch bedeckt für den zweiten Wahlgang

WIL. Der Parteirat der CVP Stadt Wil steckt vor dem zweiten Wahlgang für das Stadtpräsidium in einem Dilemma, wenn auch in einem angenehmen. Einerseits ist so gut wie sicher, dass nach Bruno Gähwiler wieder ein Politiker oder eine Politikerin der CVP die Stadt führen wird.

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Armin Eugster offizieller Kandidat CVP

Armin Eugster offizieller Kandidat CVP

WIL. Der Parteirat der CVP Stadt Wil steckt vor dem zweiten Wahlgang für das Stadtpräsidium in einem Dilemma, wenn auch in einem angenehmen. Einerseits ist so gut wie sicher, dass nach Bruno Gähwiler wieder ein Politiker oder eine Politikerin der CVP die Stadt führen wird. Andererseits stellt sich angesichts des Resultats die Frage, auf wen der Parteirat setzen soll. Beim ersten Wahlgang vergangenes Wochenende erreichte nämlich die wild kandidierende CVP-Frau Susanne Hartmann mit 1989 am meisten Stimmen, nicht der offizielle CVP-Kandidat Armin Eugster. Die Konkurrenten Daniel Meili (FDP) und Marianne Mettler (SP) folgten mit deutlichem Abstand. Mettler gab sogleich bekannt, dass sie nicht mehr antritt.

Während der Wahlstab von Susanne Hartmann bekanntgab, dass ihre Kandidatin sicher am zweiten Wahlgang teilnehmen wird, hält Parteirat und Fraktionspräsident Christoph Hürsch namens der CVP Wil in einem Communiqué fest: «Heute scheint es als gegeben, dass beide Wiler CVP-Mitglieder zur Wahl nochmals antreten werden. Definitiv entscheiden, wen wir unterstützen, werden wir am Donnerstag.» Bis dann sollten auch FDP und SVP entschieden haben, ob sie in den zweiten Wahlgang eingreifen. (hs)

Susanne Hartmann wilde Kandidatin der CVP

Susanne Hartmann wilde Kandidatin der CVP