CVP diskutiert über kantonale Energiezukunft

Merken
Drucken
Teilen

Frauenfeld Kürzlich ist der zweite Teil der diesjährigen Veranstaltungsreihe der CVP Bezirk Frauenfeld unter dem Thema «Energiezukunft Thurgau» über die Bühne gegangen. Im Fokus der parteiübergreifenden Diskussion stand die EKT-Gruppe. In ihrem Referat schnitt CEO Jolanda Eichenberger verschiedene Themen an. Zunächst zeigte sie die Struktur der Gruppe auf. Weiter erläuterte Sie die Eckpunkte der Eigentümerstrategie, welche jeweils vom Regierungsrat festgelegt wird. Ferner sprach Eichenberger über die zukünftigen Herausforderungen der EKT.

Beim anschliessenden Po­dium diskutierten Kantonsrat Stefan Geiges, Marlise Bänziger (beide CVP), Marco Rüegg (FDP) und Thomas Schwarz (SVP) unter der Leitung von Andreas Anderegg. Man war sich weitgehend einig, dass die Politik der EKT gewisse Rahmenbedingungen setzen müsse. Insbesondere die Infrastruktur und damit die Versorgungssicherheit sei Sache der öffentlichen Hand. Die Liberalisierung von Handel und Produktion wurde hingegen unterschiedlich bewertet. Besonders gaben die 100 kommunalen Elektrizitätswerke im Thurgau Anlass zu Diskussionen. In keinem anderen Kanton sei die Dichte so hoch, allenfalls müsse diese Struktur mit einem politischen Vorstoss zur Diskussion gestellt werden. (red)