CVP-Bezirkspartei blickt zufrieden auf das Wahljahr

Die CVP des Bezirks Münchwilen bleibe die stärkste aller CVP-Bezirksparteien im Thurgau, betonte Präsident Ruedi Heim an der Delegiertenversammlung.

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BICHELSEE. Die CVP des Bezirks Münchwilen bleibt mit einem Wähleranteil von 22 Prozent die stärkste aller CVP-Bezirksparteien im Thurgau. An der Delegiertenversammlung in Bichelsee zog Präsident Ruedi Heim eine zwar differenzierte, im Ergebnis aber positive Bilanz der jüngsten Grossratswahlen. Sie standen unter anderem im Zeichen der neuen Bezirkseinteilung. «Hätte die CVP ihre bisherigen sieben Sitze verteidigen wollen, wäre ein Rekord-Wähleranteil von 30 Prozent nötig gewesen», rechnete Ruedi Heim den Delegierten vor.

Listenverbindung zahlte sich aus

Hinter der Segmentierung der Parteienlandschaft in der politischen Mitte würden für die CVP zwar Gefahren lauern, aber auch Chancen eröffnet. Eine Listenverbindung mit den Grünliberalen und der BDP habe sich letztlich für die gesamte Mitte ausbezahlt. Auch die mit einer eigenen Liste angetretene Jung-CVP habe einen Beitrag ans Ergebnis beigesteuert, anerkannte Heim. Insgesamt sei das solide Wahlergebnis aber auf die engagierte Arbeit der Ortsparteien zurückzuführen. Zudem habe Ständerätin Brigitte Häberli im Hinterthurgau ein rekordverdächtiges Ergebnis erzielt. CVP-Regierungsrat Bernhard Koch sei im Bezirk gar mit der höchsten Stimmenzahl aller Regierungsräte gewählt worden.

Lohn für solide Arbeit

Solche Ergebnisse seien auch der Lohn für eine Arbeit im Dienste der Bevölkerung, folgerte Ruedi Heim und nannte als Beispiel Alex Frei, den «seit 25 Jahren klug agierenden Präsidenten des Bezirksgerichts Münchwilen». Er erwähnte auch den Fischinger CVP-Kantonsrat Josi Gemperle, der zum «ökologischen Gewissen des Rates» avanciert sei. Genauso wie Roland Kuttruff, der als Kantonsrat und langjähriger Präsident des Thurgauer Gemeindeverbandes mit seiner soliden Arbeit Zeichen gesetzt habe.

Die Bezirksdelegiertenversammlung wählte Karl Kappeler zum neuen Kassier. Er löst den nach zehn Jahren zurücktretenden Paul Schelbert ab. (red.)