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Connyland-Streit spitzt sich zu

Delphinschützer kritisieren das Gutachten des Kantonstierarztes Witzig. Und greifen Regierungspräsident Schläpfer an. Dieser lässt das nicht auf sich sitzen.
Anna Miller
Delphin im Connyland. Der Streit um ihn geht weiter. (Bild: Reto Martin)

Delphin im Connyland. Der Streit um ihn geht weiter. (Bild: Reto Martin)

lipperswil. Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ist weiter auf Konfrontationskurs: In einer Medienmitteilung greift das im deutschen Hagen ansässige WDSF Regierungspräsident Kaspar Schläpfer an. Dies, weil angeblich Beweise gegen die artgerechte Delphinhaltung im Connyland unter den Teppich gekehrt worden seien.

«Schläpfer ist fehl am Platze»

«Wer nichts zu verbergen hat, muss sich den berechtigten Fragen zur Erfüllung der Rechtmässigkeit eines bemängelten Zustands stellen, sonst ist Schläpfer als Regierungspräsident fehl am Platze», heisst es in der Mitteilung. Weiter schreibt Geschäftsführer Jürgen Ortmüller, Schläpfer versuche, die Organisation mundtot zu machen. «Schläpfer sollte sich gut überlegen, ob er mit solchen Äusserungen nicht eher an seinem eigenen politischen Stuhl sägt.»

Schläpfer sagt gegenüber der TZ: «Das WDSF versucht, massiv Druck gegen das Connyland, den Kantonstierarzt Paul Witzig und mich aufzubauen. Dagegen wehre ich mich. Herr Ortmüller würde seine Energie besser dafür einsetzen, Verbesserungen in der Massentierhaltung in Deutschland zu erreichen, statt uns zu schikanieren.» Auslöser der Auseinandersetzung zwischen Schläpfer und dem WDSF war die Forderung der Tierschützer, Kantonstierarzt Paul Witzig von seinen Aufgaben zu entbinden. Dies wegen angeblich unzureichender Stellungnahme zur Tierhaltung im Connyland.

Haltung ordnungsgemäss

Witzig bestätigte, dass es im Connyland keinen Hinweis auf Verstoss gegen die Tierschutzgesetzgebung gebe (TZ berichtete). Das WDSF arbeitet mit der Organisation ProWal zusammen. Diese hatte sich erst kürzlich mit der Gemeinde Wäldi angelegt.

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