Christian Lohr wehrt sich für J + S

Der Thurgauer CVP-Nationalrat Christian Lohr ist nicht einverstanden damit, dass der Bund die Beiträge für Jugend und Sport (J + S) kürzt.

Drucken
Teilen

Der Thurgauer CVP-Nationalrat Christian Lohr ist nicht einverstanden damit, dass der Bund die Beiträge für Jugend und Sport (J + S) kürzt. Er hat eine Motion eingereicht, die den Bundesrat beauftragt, «Vorkehrungen zu treffen, dass der J + S-Subventionskredit (75,5 Millionen Franken im Jahr 2015) im Voranschlag 2016 um mindestens 15 Millionen Franken aufgestockt wird». Damit sollen die per 1. August angekündigten Beitragskürzungen um 25 Prozent (siehe gestrige Ausgabe) wieder rückgängig gemacht werden.

Die Reduktion der finanziellen Unterstützung sei aus Sicht der Kantone, der Sportvereine und der Organisationen, die Lagersportangebote führen, problematisch, schreibt Lohr. Die angekündigte Kürzung widerspreche den Anliegen der Kinder- und Jugendförderung und den Grundprinzipien ehrenamtlicher Tätigkeit. J + S sei ein erfolgreiches Programm, das in der Bevölkerung breite Anerkennung geniesse. (red.)