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CH stützt Weg des Stadtrats zur Begegnungszone

Frauenfeld «Wir brauchen weder eine linke noch eine rechte Verkehrspolitik, sondern eine vernünftige», schreibt die Gruppierung «Chrampfe & Hirne» (CH) als Antwort auf die Freie-Strasse-Petition von vier Vertretern von drei bürgerlichen Parteien. Letztere werfen dem Stadtrat vor, eine linke Verkehrspolitik zu betreiben (unsere Zeitung berichtete). Nach Meinung von CH glaubten sie, dass Fussgänger, Velofahrer und ÖV-Benutzer das Problem des Altstadt-Gewerbes seien. In Frauenfeld habe doch der motorisierte Individualverkehr überall freie Fahrt, welche auch fleissig genutzt werde. «Die Folge – und Ergebnis aller bisherigen Analysen: Frauenfelds Probleme mit dem Auto, insbesondere im Zentrum, sind hausgemacht.»

Ebenso unterstützt die CH den eingeschlagenen Weg des Stadtrates. Die tatsächlichen Vorzüge der Frauenfelder Altstadt müssten im Vordergrund stehen, wie etwa «das breite Warenangebot, die schönen Brunnenplätze, die gepflegten Gassen, die Musikbox, die Strassenfeste, das runde Dutzend Beizen, der Crêpe-, Marroni- und Marktstand und vieles mehr». Zudem würden die Massnahmen zur Aufwertung der Strassen und Plätze gute Stimmung bei Passanten machen. Für CH seien jetzt entsprechende verkehrsberuhigende Massnahmen zu realisieren. Ebenso betitelt CH «die irgendwann spruchreife, das Zentrum entlastende Umfahrungsstrasse» als ein Märchen.

Vorwurf der Blockadepolitik in Richtung Petitionäre

Für CH wollen die Petitionäre keine weiteren Massnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt, ehe die Entlastungsstrasse kommt. «Sie wollen alle guten Vorschläge, welche die unbefriedigende Situation für uns Frauenfelderinnen und Frauenfelder schrittweise verbessern könnten, auf den St. Nimmerleinstag verschieben», schreibt CH. Tatsache jedoch sei, dass Massnahmen in der Freie Strasse und in der Innenstadt mit dem Tunnel nichts zu tun hätten. «Die Forderung der Petitionäre ist eine Blockadepolitik.»

Heldenhaft bezeichnen sie, wer zu Fuss, mit dem Velo oder per Stadtbus zur Altstadt gelangt und einkaufen geht. «Heldenhaft, weil der Einkauf am stehenden Blech vorbei alles andere als gemütlich ist, ebenso das von durchfahrenden Fahrzeugen gestörte Plaudern in den Strassencafés.» Geschäftlicher Erfolg für die Altstadt-Läden und Restaurants hänge davon ab, dass der Kunde diese Lust zum Verweilen habe. (red)

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