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CH sagt Ja zur Integration des Wärmerings

Frauenfeld Für die Gruppierung Chrampfe & Hirne (CH) ist der ökologische Nutzen des Fernwärmenetzes seit jeher unbestritten. Damit könne die im gereinigten Frauenfelder Abwasser verbliebene Abwärme für die Wärmeversorgung von kantonalen, städtischen und privaten Liegenschaften genutzt werden. Für CH sei es aber höchste Zeit, dass der Stadtrat eine korrekte Botschaft zum Fernwärmering vorlegt, der ohne Zustimmung von Gemeinderat und Volk über den unzulässigen Umweg einer AG erstellt worden sei. «Endlich konnten und können Gemeinderat und Volk ihre verfassungsmässigen Kompetenzen wahrnehmen und über dieses Projekt entscheiden», schreibt CH. Das sei ein Erfolg der Demokratie, der Dank richte sich auch ans Parlament für die Ausübung seiner Aufsichtspflicht, speziell an die Gemeinderäte Stefan Geiges (CVP) und Peter Hausammann (CH) für «ihr entschlossenes Handeln und ihre unermüdliche Arbeit».

Die Fokussierung der Vorlage auf die Übernahme des sanierten Wärmerings mit den bestehenden Grosskunden erachtet CH als richtig. Diesen könnten die Werkbetriebe mit einer schwarzen Null bei überschaubaren Risiken weiterführen. Erweiterungen seien möglich und erwünscht, um die bestehende Infrastruktur besser auszulasten, wenn es sich einigermassen rechnet. Diese seien aber nicht Gegenstand der aktuellen Vorlage. Der Stadtrat wird darüber jeweils eine Botschaft erarbeiten. Gemeinderat und Volk – je nach Höhe der notwendigen Investitionen – werden darüber jeweils entscheiden können. Positiv wertet CH auch, dass die neu in die Werkbetriebe integrierte Fernwärme gegenüber potenziellen Kunden flexibler sein wird als die alte Wärme Frauenfeld AG, die «relativ stur nur ein einziges Paket anbot».

«Sinnvoller Beitrag für Schweizer Energiestrategie»

Die für die Sanierung und die Übernahme der Anlage von der Stadt zu leistenden Mittel von insgesamt 4,42 Mio. Franken erachtet CH als tragbare, zukunftsträchtige Investition und sinnvollen Beitrag für die vom Schweizer Volk beschlossene Energiestrategie. Zumal die Stadt Winterthur, die Thurgauer Kantonalbank und der Kanton Thurgau 1,92 Mio. Franken beitragen. (red)

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