Carlo Parolari ist nicht mehr Präsident der Wärme AG

FRAUENFELD. Stadtammann Carlo Parolari ist nicht mehr Präsident des Verwaltungsrates der Wärme Frauenfeld AG, die für den Bau des Fernwärmerings verantwortlich ist. Dies ist dem Amtsblatt zu entnehmen.

Markus Zahnd
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FRAUENFELD. Stadtammann Carlo Parolari ist nicht mehr Präsident des Verwaltungsrates der Wärme Frauenfeld AG, die für den Bau des Fernwärmerings verantwortlich ist. Dies ist dem Amtsblatt zu entnehmen. Wie Stadtschreiber Ralph Limoncelli sagt, ist das mit der Reorganisation der Verwaltung begründet. Denn seit dem 1. Januar steht der Stadtammann nicht mehr den Werkbetrieben vor. Der Stadtrat hat sich nun für einen externen Verwaltungsratspräsidenten entschieden. Neu im Amt ist der diplomierte Betriebstechniker Urs Manser aus Fruthwilen. «Urs Manser ist Partner und Geschäftsführer in verschiedenen Unternehmen und hat langjährige Erfahrung als Verwaltungsratspräsident, Verwaltungsrat und Verwaltungsrats-Begleiter», sagt Limoncelli.

Ernst Rüsi neu im VR

Eine Änderung gab es auch bei Stadtrat Ruedi Huber. Die Werkbetriebe gehören seit dem 1. Januar zu seinem Departement. Daher nimmt er neu in dieser Funktion im Verwaltungsrat der Wärme Frauenfeld AG Einsitz und nicht mehr als Vertreter des Abwasserverbandes Region Frauenfeld. Diesen Sitz übernimmt nun Ernst Rüsi.

Nichts mit Motion zu tun

Wie Limoncelli versichert, hat Parolaris Ausscheiden nichts mit der Motion von Peter Hausammann (CH) und Stefan Geiges (CVP) zu tun. Die beiden Gemeinderäte kritisierten das Vorgehen des Stadtrates bei der Gründung der Aktiengesellschaft, an der nebst den Werkbetrieben der Stadt Frauenfeld noch die Stadtwerke Winterthur und der Abwasserverband Region Frauenfeld beteiligt ist. Aus Sicht der Motionäre hat der Stadtrat seine Kompetenzen überschritten, als er für 300 000 Franken Aktien gezeichnet hat. Denn laut Hausammann und Geiges überschreitet das die Finanzkompetenz des Stadtrates, weil es nicht nur um das Aktienkapital, sondern auch um die Investitionen gehe. Die Motion ist am 18. Februar Thema im Gemeinderat.

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