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Caritas Thurgau hat einen neuen Präsidenten

WEINFELDEN. Die Caritas Thurgau steht unter einer neuen Führung. Der bald 70jährige Felix Studer ist in Weinfelden einstimmig zum Nachfolger von Sabine Tiefenbacher gewählt worden.
Christoph Lampart
Felix Studer ist neuer Präsident der Caritas Thurgau. (Bild: Christof Lampart)

Felix Studer ist neuer Präsident der Caritas Thurgau. (Bild: Christof Lampart)

WEINFELDEN. Die Caritas Thurgau steht unter einer neuen Führung. Der bald 70jährige Felix Studer ist in Weinfelden einstimmig zum Nachfolger von Sabine Tiefenbacher gewählt worden. Der ehemalige Nahostkorrespondent und in seiner zweiten Berufskarriere als Heil- und Sozialpädagoge ausgebildete Studer erklärte, dass er sich gerne für die Belange der Caritas Thurgau einsetzen werde, obwohl er zu diesem Amt eigentlich wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde gekommen sei: «Als ich Ja zum Vorstandsamt sagte, war auf einmal nur noch vom Präsidenten die Rede», erklärte Studer im Rahmen der Jahresversammlung der Caritas Thurgau, welche im katholischen Pfarreizentrum in Weinfelden abgehalten wurde.

Mehr Vorstandsmitglieder

Sabine Tiefenbacher trat nach acht Jahren als Präsidentin zurück und erhielt zum Abschied 500 Franken geschenkt. Diese möchte sie, so erklärte Tiefenbacher, für ein Wasserspeicherprojekt in einem tansanischen Mädcheninternat einsetzen. Der Präsidentenwechsel war jedoch nicht die einzige Änderung im Vorstand, traten doch Pius Lang nach neun und Ivan Trajkov nach zwei Jahren nicht mehr für eine weitere Amtszeit von vier Jahren an. Tiefenbacher wertete es jedoch als sehr erfreulich, dass nicht nur Felix Studer, sondern auch Regine Ruetschi, Petra Gruber und Thomas Mauchle neu im Vorstand mitarbeiten, womit dieser nun eine Person mehr als bis anhin zählt.

Für Caritas-Geschäftsführerin Judith Meier Inhelder war 2013 nicht nur ihr Amtsantrittsjahr, sondern auch ein «sehr intensives». Im Jahresbericht betonte sie, dass die letzten Monate oft stürmisch gewesen seien, das Caritas-Team dabei jedoch nie das Ziel aus den Augen verloren habe, nämlich die Angebote kompetent und mit hoher Qualität zu führen und dabei die finanzielle Situation zu stabilisieren. «Dies ist uns gut gelungen, aber das war nur durchs hohe Engagement der Mitarbeiterinnen und des Vorstandes möglich», so die Geschäftsführerin.

Rechnung im Plus

Ein Blick auf die Jahresrechnung zeigte, dass die Caritas Thurgau 2013 finanziell gut abschloss, resultierte doch ein Gewinn von 99 000 Franken, womit die Caritas über ein Vereinsvermögen von 49 000 Franken verfügt. Allerdings müsse dieses in den nächsten Jahren anwachsen, mahnte Kassier René Traber an, denn gegenwärtig mache diese Reserve gerade einmal gut einen Zehntel des Jahresumsatzes der Caritas Thurgau aus.

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