BUSSWIL: Naturnah und idyllisch

Der Spatenstich für die Wohnsiedlung «Am Weidbach» ist erfolgt. In zwei Jahren entstehen auf 7000 Quadratmetern fünf Mehrfamilienhäuser. Dann kommt der Weidbach wieder ans Tageslicht.

Christoph Heer
Drucken
Teilen
Michael Dilitz (Projektentwicklung Vetter AG), Gemeinderat Urs Schrepfer, Josef Vetter (Tiefbau Vetter AG), Hans und Marianne Schwyn (Landbesitzer und Geschäftsführer Schwyn Immobilien AG), Marco Zuber (Bauleiter) und Urs Vetter (Immobilien Vetter AG). (Bild: Christoph Heer)

Michael Dilitz (Projektentwicklung Vetter AG), Gemeinderat Urs Schrepfer, Josef Vetter (Tiefbau Vetter AG), Hans und Marianne Schwyn (Landbesitzer und Geschäftsführer Schwyn Immobilien AG), Marco Zuber (Bauleiter) und Urs Vetter (Immobilien Vetter AG). (Bild: Christoph Heer)

Christoph Heer

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

Noch ist die Wiese im Gebiet «Am Bächli» saftig grün. Bald aber fahren hier die Bagger auf und stellen die Landschaft ganz schön auf den Kopf. Die Bauarbeiten sind aber nur von kurzer Dauer. Denn auch in Zukunft soll das Gebiet idyllisch und naturnah bleiben. Einziger Unterschied: Bald leben in der zukünftigen Wohnsiedlung Familien, Paare oder Singles in einem der fünf Mehrfamilienhäuser. In den kommenden zwei Jahren entsteht östlich der Hauptstrasse die Siedlung «Am Weidbach».

Diese Woche fand der symbolische Spatenstich statt – mit einem Bagger und sechs Schaufeln. Auf einer Fläche von rund 7000 Quadratmetern entstehen in den kommenden zwei Jahren fünf moderne Mehrfamilienhäuser. Das Überbauungsprojekt wird gemeinsam von der Schwyn Immobilien AG und der Ed. Vetter AG geplant und finanziert. «Das Investitionsvolumen beträgt hierfür rund 28 Millionen Franken», sagt Urs Vetter, Geschäftsleitungsmitglied der Vetter AG.

Ideen zu diesem Projekt bestehen schon seit sechs Jahren. 2011 haben sich die beiden Unternehmen zusammengetan und mit der Planung der neuen Siedlung mit 41 Miet- und Eigentumswohnungen begonnen. Urs Vetter betont, dass man hier an einer herrlichen Wohnlage baut. «Tolle Busanbindungen, direkter Blick auf den Ägelsee und angeschlossen an einem Naherholungsgebiet – diese Zweieinhalb- bis Fünfeinhalbzimmerwohnungen werden echte Bijous.»

Der Bach spielt eine grosse Rolle

Unterhalb der jetzt noch saftig grünen Wiese fliesst der Weidbach. Bald aber wird er ans Tageslicht gebracht und spielt im Überbauungsprojekt eine tragende Rolle. Mit seiner Offenlegung versucht man der idyllischen Umgebung gerecht zu werden. Dazu wurde das Bächlein auch in das Siedlungskonzept eingebaut. Ganz so einfach wird das Unterfangen aber nicht. Die Baufirma wird vor grosse Hürden gestellt. Urs Vetter sagt denn auch, dass der Baugrund schwierig sein wird. Weit über 500 Pfähle werden für eine sichere Basis von Tiefgaragen und Wohnraum sorgen. «Das Bächlein wird offengelegt und in die Umgebung integriert, so werden wir für die künftige Bewohnerschaft einen naturnahen Lebensraum erstellen können.»

Urs Vetters Vorfreude auf den Baubeginn ist offensichtlich, zudem betont er die funktionierende Zusammenarbeit mit Marianne und Hans Schwyn, den beiden Landbesitzern. «Wenn man als Baufirma mit solch innovativen Personen zu tun hat, macht es richtig Spass – besonders wenn man ein derart zukunftsorientiertes Projekt ausarbeitet und realisiert.»

Aktuelle Nachrichten