Burgen und Schlösser beidseits des Rheins

Merken
Drucken
Teilen

Hochrhein 17 Schlösser und Burgen zwischen Frauenfeld und ­Donaueschingen beteiligen sich 2018 am Projekt «Burgen- und Schlösser-Tage grenzenlos». Der Verein Agglomeration Schaffhausen will damit einer breiten Bevölkerung das reiche Erbe aus der Blütezeit von Burgenbau und Rittertum näher bringen, wie es in einer Mitteilung heisst. Damals bildete der Rhein noch keine Grenze, sondern die zentrale Achse der Region. Ein Anlass der Veranstaltungsreihe ist das Zähringerjahr 2018, das sich auf das Aussterben des Adelsgeschlechts der Zähringer 1218 bezieht. Städte wie Villingen, Bern, Zürich und vorübergehend auch Schaffhausen wurden reichsfrei.

Projektleiter ist Peter Jezler, ehemaliger Direktor des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen. Beginn ist am 2. Juni mit dem Schloss der Hünen von ­Beringen. Der mittelalterliche Wohnturm kann im Rahmen von drei Führungen besichtigt werden. Am selben Datum werden Führungen durch Schloss Hohenklingen ob Stein am Rhein angeboten.

Den Schlusspunkt setzen am 8. Juli Führungen durch die Küssaburg in Küssaberg und durch Schloss Hohenlupfen in Stühlingen. Ziele im Thurgau sind: Unterhof und Altstadt Diessenhofen (16. Juni), Schloss Frauenfeld und Schloss Wellenberg (beide am 17. Juni). (wu)