Bundesratsbeschluss: Vier grosse statt viele kleine Rechenzentren

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Vor drei Jahren hat der Bundesrat ein neues, departementsübergreifendes Konzept für die bundeseigenen Rechenzentren bewilligt. Neu soll eine Konzentration auf vier Standorte stattfinden: zwei militärische Rechenzentren, ein ziviles sowie eine Anlage, die militärisch und zivil genutzt wird – Campus in Frauenfeld (Baukosten: 136 Millionen Franken). Bislang wurde die Bundesinformatik in verschiedenen kleinen Rechenzentren betrieben. Mit dem neuen Verbund soll der zukünftige Bedarf an Datenkapazität wirtschaftlicher, weil energetisch kostengünstiger und umweltschonender, sichergestellt werden. Die beiden militärischen Rechenzentren sollen ab 2021 bereitstehen, das zivile Zentrum wird an einem bestehenden Standort bis 2030 betrieben. Der Campus in Frauenfeld sollte in rund zwei Jahren bezugsbereit sein. Die Datenmigration ins Frauenfelder Rechenzentrum soll bis 2024 abgeschlossen sein. Die Kosten dafür betragen insgesamt 42 Millionen Franken. Alle Neubauten sind modular, also im Bedarfsfall erweiterbar. (ma)