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BUNDESHAUS: Thurgauer stehen ganz vorne

Drei Thurgauer walten zuvorderst in der politischen Schaltzentrale in Bern. Edith Graf-Litscher, Markus Hausammann und Roland Eberle präsidieren gleichzeitig eine wichtige vorberatende Kommission.
Silvan Meile
Die Kuppel des Bundeshauses in der Schweizer Hauptstadt Bern. (Bild: KEY/Thomas Hodel)

Die Kuppel des Bundeshauses in der Schweizer Hauptstadt Bern. (Bild: KEY/Thomas Hodel)

Silvan Meile

silvan.meile@thurgauerzeitung.ch

Ein Thurgauer Jahr ist angebrochen. Zumindest gelangt zu dieser Erkenntnis, wer im Bundeshaus einen Blick auf die Besetzung der Kommissionspräsidien wirft. Gleich drei Thurgauer Volksvertreter stehen derzeit wichtigen parlamentarischen Kommissionen vor: Edith Graf-Litscher, Markus Hausammann und Roland Eberle. Sie rücken dadurch noch etwas näher an die eidgenössische Schaltzentrale, beraten die politischen Geschäfte vor. «Als Präsident einer Kommission ist man automatisch noch direkter und näher bei Bundesrat und Verwaltung», sagt SVP-Ständerat Roland Eberle.

Für Graf-Litscher wird ein Traum Wirklichkeit

Der Weinfelder präsidiert die ständerätliche Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie. Seit 2011 gehört er der Kommission an. Die Möglichkeit, für zwei Jahre das Präsidium übernehmen zu dürfen, erachte er als Wertschätzung gegenüber seiner bisherigen Arbeit in der Kommission.

In der nationalrätlichen Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen stellt die gelernte Bahnbetriebsdisponentin Edith Graf-Litscher die Weichen für einen effizienten Sitzungsablauf. «Als ehemalige Eisenbähnlerin ist mit dem Präsidium dieser Kommission ein Traum für mich Wirklichkeit geworden», sagt die Frauenfelderin. Gerade im öffentlichen Verkehr sei es ihr ein Anliegen, dass «unser weltweit vorbildliches und flächendeckendes Gesamtsystem nicht durch Rosinenpicker leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird». Eine zentrale Aufgabe ihres Amtes sei nebst dem Austausch mit den Direktoren der Bundesämter auch jener mit den Unternehmensleitungen von SBB, Post, Swisscom und SRG sowie deren Sozialpartnern.

Doppeltes Sitzungsgeld für den Präsidenten

Markus Hausammann, SVP-Nationalrat, steht der nationalrätlichen Finanzkommission vor. Er sehe es vor allem als Dienst an der Gesellschaft und als persönliche Herausforderung, die 25-köpfige Kommission zu führen, sagt Hausammann. Inhaltlich sei die Einflussnahme, abgesehen von allfälligen Stichentscheiden, eher klein. Der zusätzliche Aufwand des Kommissionspräsidenten liege hauptsächlich in der Vorbereitung und Nachbearbeitung der Sitzungen. Er habe sich gar nicht kundig gemacht, wie gross die zusätzliche Entschädigung sei, sagt Hausammann darauf angesprochen. Das Geld steht bei ihm offensichtlich nicht im Vordergrund. «Ich habe während den letzten sechs Jahren in Bern kaum eine Handvoll Monatsabrechnungen kontrolliert», sagt der Langrickenbacher. Die anderen beiden Thurgauer Kommissionspräsidenten wissen da besser Bescheid. «Der Mehraufwand des Präsidiums ist mit der doppelten Sitzungsentschädigung pro Sitzungstag abgegolten», sagt Graf-Litscher. Sie rechnet mit zwei Tagen Mehrarbeit pro Monat. Eberle nennt dann auch noch den effektiven Betrag: «Das ordentliche Sitzungsgeld beträgt 440 Franken pro Tag, die Präsidialentschädigung zusätzlich 440 Franken.» Er geht davon aus, dass sich der zeitliche Aufwand etwa verdopple.

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