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Bundesbern feiert crazy in Müllheim

Unter einer 20 Meter hohen Ausgabe des Bundeshauses feierten am Müllheimer Rosenweiher 4500 Gäste in den Nationalfeiertag hinein. Damit wurde an der 18. Crazy Night der Besucherrekord aus dem Vorjahr egalisiert. Auf dem Festgelände selber ging es friedlich zu und her.
Mathias Frei
Ein temporäres Bundeshaus mit Bundesplatz und Wasserspiel lud am Rosenweiher zum Abfeiern ein. (Bilder: Christian Rupper/tg-plus.ch)

Ein temporäres Bundeshaus mit Bundesplatz und Wasserspiel lud am Rosenweiher zum Abfeiern ein. (Bilder: Christian Rupper/tg-plus.ch)

MÜLLHEIM. Jahr für Jahr übertreffen sich die Mitglieder des Turnvereins Müllheim mit ihren Partybauten auf dem Rosenweiher. Heuer haben sie das Bundeshaus im Massstab 1:3 für eine lange Feiernacht am idyllischen Gewässer etwas ausserhalb von Müllheim aufgebaut.

Bundesrat feierte nicht mit

Bundesräte wurden zwar in der Nacht vor dem 1. August keine gesichtet. Aber der eine oder andere Besucher hätte sich dieses Amt in überschwenglicher Partylaune auch noch zugetraut. Zum Beispiel die 19jährige Alina Eggmann aus Steckborn. «Weil ich nicht aufs Maul gefallen bin, wäre ich eine gute Bundesrätin», sagt sie. Den Bischofszeller Christof Münger (19) wiederum würden seine Rhetorik und Jugendlichkeit auszeichnen, findet er.

Oder wie wäre es mit einem Auslandschweizer als Bundesrat? Wählen Sie Philipp Frieden (18), der im kanadischen Quebec lebt. «Ich spreche vier Sprachen, habe schon mehr als 13 Länder bereist, habe einen grossen Horizont und bin zudem zur Hälfte Armenier.» Kein schlechtes Bewerbungsschreiben. Aber das geht noch besser. Etwa mit Lukas Trachsler (24) aus Friltschen. Er wäre ein guter Landesvater, weil er gemäss eigener Aussage auch «auf die Kleinen schauen» würde. Ähnlich tönt's bei der 18jährigen Angela Sauter aus Hofen: «Als Bundesrätin wäre ich sicher nicht schlecht, weil ich für Chancengleichheit einstehen würde.» Aber vor allem würde sie als Mitglied der Landesregierung eine zweistündige Happy Hour an der Crazy Night einführen.

Und dann gibt es die Partygänger, die Respekt haben vor diesem politischen Amt. «Das ist schon ein heftiger Job», meint der 22 Jahre alte Jurij Bürki aus Friltschen. Aber mit 40 würde er sich der Verantwortung stellen und einen Gratis-Taxiservice an der Crazy Night gesetzlich verankern.

Ein Ehepaar im Bundesrat?

Eher als «First Lady» sähe sich die Müllheimerin Gaby Zürcher (46). Wobei ihr Ehemann Roland Zürcher (56) die Idee eines Bundesratsehepaars gar nicht mal so schlecht fände. «Daheim funktioniert's ja auch», meint er.

Nur so am Rande: Nicht ganz funktioniert hat es bei zwei Unbekannten, die gemäss einer Polizeimeldung morgens um 4.15 Uhr auf einen 19jährigen Partybesucher einschlugen und sich hernach aus dem Staub machten.

thurgau lokal 33

Für eine Happy Hour: Angela Sauter und Mirella Breu. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

Für eine Happy Hour: Angela Sauter und Mirella Breu. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

In Feierlaune: Philipp Frieden und Christof Münger. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

In Feierlaune: Philipp Frieden und Christof Münger. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

Bundesrat mit «First Lady»: Roland und Gaby Zürcher. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

Bundesrat mit «First Lady»: Roland und Gaby Zürcher. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

Haben was zu sagen: Alina Eggmann und Assia Eberli. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

Haben was zu sagen: Alina Eggmann und Assia Eberli. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

Friltschen feiert auch: Jurij Bürki und Lukas Trachsler. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

Friltschen feiert auch: Jurij Bürki und Lukas Trachsler. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

Sind echt: Manuela Germann und Saskia Mosimann. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

Sind echt: Manuela Germann und Saskia Mosimann. (Bild: Photographer:Rupper Christian)

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