Bütschwil nimmt befristet 80Asylsuchende auf

BÜTSCHWIL. In der Unterkunft in der Sportanlage Breite in Bütschwil will der Kanton St. Gallen von November 2016 bis März 2017 rund 80 Asylsuchende unterbringen. Dies teilt Gemeindepräsident Karl Brändle im neusten Mitteilungsblatt von Bütschwil-Ganterschwil mit, das heute verteilt wird.

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Karl Brändle Gemeindepräsident Bütschwil (Archivbild: Regina Kühne)

Karl Brändle Gemeindepräsident Bütschwil (Archivbild: Regina Kühne)

BÜTSCHWIL. In der Unterkunft in der Sportanlage Breite in Bütschwil will der Kanton St. Gallen von November 2016 bis März 2017 rund 80 Asylsuchende unterbringen. Dies teilt Gemeindepräsident Karl Brändle im neusten Mitteilungsblatt von Bütschwil-Ganterschwil mit, das heute verteilt wird.

Da der Zustrom von Asylsuchenden schwer abzuschätzen ist und die in den bestehenden kantonalen Asylzentren in Oberbüren, Necker, Eggersriet und Mols zur Verfügung stehende Bettenzahl nicht mehr ausreicht und günstiger Wohnraum in den Gemeinden immer schwieriger zu finden ist, sucht das Migrationsamt überall im Kanton nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten.

Betreuung und Unterbringung von Asylsuchenden ist nach dem kantonalen Sozialhilfegesetz Aufgabe der Gemeinden. Zur Entlastung der Gemeinden führt das kantonale Migrationsamt seit Jahren Kollektivunterkünfte, in denen die Asylsuchenden auf die Rückkehr in ihr Herkunftsland oder ein möglichst selbständiges Leben in den Gemeinden vorbereitet werden. Im Anschluss daran werden die Asylsuchenden den Politischen Gemeinden zugeteilt. Das Migrationsamt lädt zusammen mit dem Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 21. September, ein. (red.)