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Bürgerprotest unterstützt bösen Brief nach Bern

Fluglärm Der Thurgauer Regierungsrat befürchtet, 5200 Flüge mehr pro Jahr könnten künftig der Thurgauer Bevölkerung den Schlaf rauben. Hintergrund ist die geplante Teilgenehmigung des Betriebsreglements 2014 für den Flughafen Zürich (Ausgabe vom 30. Juni). Ziel des neuen Reglements ist eigentlich eine Entflechtung der An- und Abflüge. Weil die Zustimmung Deutschlands fehlt, wird vorerst nur eine Teilgenehmigung angestrebt. Dem Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau stösst dies sauer auf: «Die Teilgenehmigung des Betriebsreglements 2014 ist Salamitaktik und ein Schritt zum Worst-Case-Szenario für die Region Hinterthurgau und Wil», heisst es in einer Mitteilung. Der Bürgerprotest vermutet, dass man damit vom Nordkonzept wegkommen wolle, die Piste 28 am Flughafen Zürich verlängert werde und diese zur Hauptanflugpiste gemacht werden soll.

Die fehlende Zustimmung Deutschlands als Grund herbeizuziehen, wieso die Entflechtung nicht stattfinden könne, bezeichnet der Protest als «reine Augenwischerei». «Diese Aktion ist das Feigenblatt einer Agenda, die je länger, desto klarer und nicht mehr versteckt ist.» Der Bürgerprotest begrüsst in diesem Zusammenhang den kritischen Brief, den die Thurgauer Regierung an das Bundesamt für Zivilluftfahrt und Bundespräsidentin Doris Leuthard geschickt hat.

In der Mitteilung heisst es zudem, die Fluglärmsituation habe sich weiter verschlechtert. Eingeholte Flugspurenbilder würden dies bestätigen. (red)

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