BTS/OLS-Gegner rühren Werbetrommel

Ein Hinterthurgauer Komitee spricht sich für ein Nein zum eine Milliarde Franken teuren Strassenbauprojekt aus.

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Komiteepräsident Kurt Egger. (Bild: ch)

Komiteepräsident Kurt Egger. (Bild: ch)

SIRNACH. Am 23. September stimmen die Thurgauer über BTS und die OLS ab. Nun hat sich im Hinterthurgau ein Nein-Komitee gebildet mit Kurt Egger, Isabella Stäheli, Robert Meyer, Traudi Schönegger und Andreas Schmidt. Das Nein-Komitee nannte an einer Pressekonferenz verschiedenste Gründe, warum die Strassenbauprojekte abgelehnt werden sollen. «Die OLS ist mit 220 Millionen Franken veranschlagt. Jeder Bürger sieht, dass die Rechnung, ohne einen Schuldenberg zu hinterlassen, nicht aufgehen kann», sagte Isabella Stäheli von den Grünen. Robert Meyer, GLP, mahnte: «Die OLS und die damit verbundene unnötige Kulturlandverbauung braucht es nicht.» Andreas Schmidt, ebenfalls von der GP, warnte ebenso. «20 landwirtschaftliche Betriebe müssten eingestellt werden.» Das Bezirkskomitee Münchwilen sehe die BTS/OLS als schlechtes Projekt, es gäbe bessere Lösungen, die ökologisch, ökonomisch und nachhaltiger zu verwirklichen seien.

Auch Traudi Schönegger, SP, sagte, «die BTS und die OLS kosten über 1000 Millionen Franken. Hier wird mit Geld gerechnet, welches zum grössten Teil nicht vorhanden ist». Weitere Ablehnungsgründe für das Nein-Komitee: Die BTS als nicht richtungsgetrennte Schnellstrasse (Tempo 100) wird zu einer Todesstrecke verkommen, 220 Fussballfelder Kulturland wird verbaut. (ch)