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BRAUNAU: Finanzplan sieht rote Zahlen vor

Die Primarschule Braunau weist für 2017 einen Gewinn aus. Doch bis ins Jahr 2023 wird das Eigenkapital aufgebraucht sein.

Vor gerade einmal 25 Stimmberechtigten - von insgesamt 513 - ging am Montagabend die Versammlung Primarschulgemeinde Braunau in der Turnhalle Braunau vonstatten.

Erfreuliches konnte Schulpflegerin Sonja Kassel hinsichtlich der Jahresrechnung 2017 vermelden, schloss diese doch mit einem Ertragsüberschuss von 48700 Franken und somit um 107700 Franken besser als budgetiert ab. Wie Kassel darlegte, wurde beim Voranschlag von einem Verlust von 59000 Franken ausgegangen. Der positive Jahresabschluss sei auf höhere Steuereinnahmen zurück zu führen. Auch sei das Budget beim baulichen Unterhalt nicht ausgeschöpft worden und die für 2017 geplanten Kosten für die Projektierung des Raumplanungskonzeptes würden erst 2018 verrechnet. Der Souverän hiess die Jahresrechnung 2017 ebenso einstimmig gut wie die Verwendung des Ertragsüberschusses. 45000 Franken werden für zusätzliche Abschreibungen verwendet; die restlichen 3700 als Einlage ins Eigenkapital verwendet, welches sich somit neu auf 384400 Franken beläuft.

Eigenkapital droht zu schmelzen

Damit liegt auch ein Ausgabenüberschuss von 60100 Franken drin. Mit einem solchen rechnet nämlich die Schulbehörde beim Budget 2018, welches von einem Ertrag von 1457000 Franken und einem Aufwand von 1517800 Franken ausgeht. Die Versammlung hiess das Budget 2018 ebenso einstimmig gut wie den gleichbleibenden Steuerfuss von 62 Prozent.

Nicht ganz so optimistisch sieht der Finanzplan aus. Allerdings, betonte Schulpräsidentin Mathilda Halter, sei dieser jedoch alles andere als fix, sondern hänge von vielen Unwägbarkeiten ab: «Wir gehen von den Zahlen aus, die wir kennen, aber das Ganze kann sich ändern, wenn mehr Familien mit Kindern hierher ziehen oder Sie mehr Steuern zahlen.» Tatsache ist jedoch, dass – würde der aktuelle Finanzplan bis 2023 hin­ein tatsächlich Realität – das bis dann noch vorhandene Eigenkapital komplett abgebaut werden würde, so dass man in den nächsten Jahren nicht um eine Steuerfusserhöhung herumkäme, blickte Halter voraus.

Positive Nachrichten konnte Schulrat Roman Brändle (Ressort Liegenschaften) überbringen. Wie es aussehe, könne man noch in dieser Woche mit der definitiven Baubewilligung für die Schulraumgewinnung im Kindergarten durch die Politische Gemeinde rechnen.

Eine zusätzliche Rampe zum gleichen Preis

«Im Moment laufen die detaillierten Offertenanfragen an die Unternehmen. Der Baustart sollte am 14. Mai erfolgen und der Bauabschluss ist, samt Gebäudereinigung, auf den kommenden 10. August geplant», erklärte Brändle. Auch könne man ohne Mehrkosten – da man bei den Holzarbeiten Geld einsparen könne – noch einen barrierefreien Zugang (Rampe) bauen, welcher ursprünglich nicht vorgesehen gewesen sei, informierte Brändle.

Christof Lampart

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

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