Brand sorgt für 17stündigen Einsatz

ST. MARGARETHEN. 17 Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz, rund 50 Personen waren involviert. In der Nacht von Freitag auf Samstag meldeten Anwohner kurz nach 22 Uhr, dass aus einer 12 mal 20 Meter grossen Lagerhalle an der Weinfelderstrasse in St. Margarethen Rauch dringe.

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ST. MARGARETHEN. 17 Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz, rund 50 Personen waren involviert. In der Nacht von Freitag auf Samstag meldeten Anwohner kurz nach 22 Uhr, dass aus einer 12 mal 20 Meter grossen Lagerhalle an der Weinfelderstrasse in St. Margarethen Rauch dringe.

Zwei Probleme

Bald schlugen auch Flammen aus der Fabrikhalle. Diese hatte keine Fenster, so dass die Metall-Verschalung aufgeschnitten und aufgeschweisst werden musste. «Von aussen den Zugang zum Brandherd herzustellen war das eine Problem. Die Brandbelastung das andere», sagt Feuerwehr-Kommandant Andreas Breitenmoser. «Es lag alles mögliche in der Halle herum, von Gummi über Plastik, Holz bis zu Metall, hauptsächlich aber gebrauchte Kleider und Möbel.» Zwar bekam die Feuerwehr den eigentlichen Brand schnell unter Kontrolle. Immer wieder musste auf einen Mottbrand reagiert werden, so dass bis am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr Brandwache gehalten wurde.

Niemand verletzt

Der Feuerwehr ist es gelungen, das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser zu verhindern. Es wurde niemand verletzt. Auch gestern war laut Angaben von Ernst Vogelsanger, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, noch unklar, wieso das Feuer ausgebrochen ist. Auch die Höhe der Schadenssumme war noch nicht geklärt. (sdu)

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