Borner schreibt an die Matzinger

Geschätzte Matzinger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, für das gute Wahlergebnis an der Urne bedanke ich mich bei Ihnen ganz herzlich. Gerne hätte ich das Amt des Gemeindeammanns mit einem 80-Prozent-Pensum angenommen.

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Geschätzte Matzinger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, für das gute Wahlergebnis an der Urne bedanke ich mich bei Ihnen ganz herzlich.

Gerne hätte ich das Amt des Gemeindeammanns mit einem 80-Prozent-Pensum angenommen.

Anlässlich der Budgetgemeinde vom 27. Januar hat sich die Mehrheit der Anwesenden gegen eine Aufstockung des Pensums ausgesprochen.

Die Begründung einer Aufstockung ist in den steigenden Anforderungen, der aktiven Führung und Entwicklung, dem zunehmenden Kommunikationsbedürfnis, der Verkehrs- und Gemeindeentwicklung und Vielem mehr zu suchen. Auch die relative Unabhängigkeit von einer zusätzlichen Tätigkeit war Teil der Überlegungen. Finanzielle Aspekte haben dabei keine Rolle gespielt. Wären diese im Vordergrund gestanden, hätte ich niemals kandidiert. Eine gute Amtsführung und eine offene Kommunikation lagen mir am Herzen.

Mit dem vorzeitigen Rückzug meiner Kandidatur schon vor den Wahlen respektiere ich den demokratischen Entscheid anlässlich der Budgetgemeinde und mache den Weg frei für die Suche eines geeigneten Kandidaten mit einem 60-Prozent-Pensum. Somit bleibt mir nichts anderes übrig, als die Wahl abzulehnen. Ich bedanke mich herzlich bei meiner Familie, meinen Freunden, meinem unermüdlichen Unterstützungskomitee und all jenen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, welche mich am Wochenende trotz den erwähnten Umständen gewählt haben.

Sie alle haben Erwartungen in mich gesetzt. Dass ich Sie nun enttäuschen muss, bedaure ich sehr.

Es ist im Vorfeld zu den Wahlen vieles schiefgelaufen. Davon bin nicht nur ich, sondern ist die ganze Gemeinde betroffen. Ich frage mich oft, was passiert wäre, wenn ich nicht kandidiert hätte? Viktor Borner

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