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BODENSEE: Zwei zusätzliche Stops ab 2017

Die Kursschiffe der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt halten ab nächster Saison auch in Konstanz und in Güttingen. Mit der Tageskarte plus kann ein Ausflug neu bis nach Schaffhausen führen.
Larissa Flammer
Die Saison geht für die Kursschiffe der Bodensee-Schifffahrt AG morgen zu Ende. (Bild: Benjamin Manser)

Die Saison geht für die Kursschiffe der Bodensee-Schifffahrt AG morgen zu Ende. (Bild: Benjamin Manser)

Morgen endet die Schifffahrtssaison auf dem Bodensee. Andrea Ruf, Geschäftsführerin der Schweizerischen Bodensee- Schifffahrt (SBS) zieht Bilanz: «Die Saison verlief ähnlich wie vergangenes Jahr.» Der verregnete Frühling konnte im Juli, August und September wieder aufgeholt werden.

Besonders gelohnt habe sich der zusätzliche Kurstag auf der Strecke Altnau–Hagnau–Immenstaad, der auf diese Saison hin angeboten wurde. «Durch die 19 zusätzlichen Tage konnten wir neue Fahrgäste gewinnen. Insgesamt verzeichneten wir auf diesem Kurs fast 25 Prozent mehr Fahrgäste», so Ruf.

Beliebt war bei den Passagieren auch die Strecke Rorschach–Rheineck: «Wir konnten dort zehn Prozent mehr Gäste befördern und den Verlust, verursacht durch den letztjährigen Tiefwasserstand, wettmachen», sagt Ruf. Im August 2015 war es auf dem Kurs zu einem dreiwöchigen Unterbruch gekommen.

Fähre zum Halbstundentakt ausbauen

Immer beliebter wird die Fähre zwischen Romanshorn und Friedrichshafen. «Wenn wir nur unsere Zahlen anschauen, hatten wir fast 20 000 Passagiere mehr», sagt Ruf. Die Zahlen der deutschen Gesellschaft, welche die Strecke ebenfalls bedient, sind noch nicht bekannt. «Die Fähre wird immer mehr für den Ausflugstourismus genutzt.» Ruf betont, dass die SBS bei dieser Entwicklung dranbleiben werde. «Es sind Bestrebungen im Gang, den Kurs zum Halbstundentakt auszubauen», sagt sie. Allerdings sei dieses Ziel während der Diskussion um die Zollschliessung in Romanshorn auf Eis gelegt worden. «Jetzt, da die Schliessung vom Tisch ist, besteht wieder eine Chance auf den Ausbau.»

Eine weitere wichtige Änderung betrifft das Dreieck Altnau–Hagnau–Immenstaad. «Der Kurs wird zum Viereck ausgebaut. Ab der kommenden Saison fahren die Schiffe auch nach Güttingen.» Ebenfalls einen zusätzlichen Halt gibt es auf der Strecke von Kreuzlingen zur Insel Mainau. «Ab Frühling werden wir auch Konstanz anfahren», verkündet Andrea Ruf. Die beiden neuen Halte in Konstanz und Güttingen böten einen schönen Ausbau des Angebots an. «Wir können allerdings aufgrund der Schiffskapazität nicht beliebig ausbauen», so Ruf. Die neue Saison startet am 14. April und dauert wieder bis Mitte Oktober.

Mit der Tageskarte bis nach Schaffhausen

Schon seit längerer Zeit versuchen die Verantwortlichen der Schweizerischen Bodensee- Schifffahrt eine Tageskarte einzuführen, die auf dem ganzen See – also auch auf den Schiffen der deutschen und österreichischen Gesellschaft – gültig ist. «Unsere Anstrengungen fruchten nicht. Die anderen Schifffahrtsgesellschaften haben kein Interesse», sagt Ruf. Sie würden am Ball bleiben, es sei aber aufgrund des Preisgefälles schwierig. Dafür kann Andrea Ruf eine neue Zusammenarbeit mit der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) bekanntgeben. «Wir verkaufen ab nächster Saison eine Tageskarte, die für einen Aufpreis von fünf Franken auch auf den Schiffen der URh gültig sind.»

Gästen, die eine uneingeschränkte Fahrt auf dem ganzen See wünschen, empfiehlt Andrea Ruf die Saisonkarte. «Die ist auf dem ganzen See bei allen vier Gesellschaften gültig.» Im Vorverkauf bis Ende Februar koste die Karte nur 225 Franken.

Obwohl die Saison für die Kursschiffe ab Montag zu Ende ist, hat die Bodensee-Schifffahrt AG weiterhin aktuelle Angebote: beispielsweise die Eventschiffe. «Bei diesem Wetter ist das Fondueschiff sehr beliebt.» Auch das Krimischiff im November sei vergangenes Jahr bereits gut besucht gewesen. «An den Wochenenden ab dem 25. November organisieren wir zum zweiten Mal den Hafen-Advent in Romanshorn.» Weihnachtshäuschen, Lesungen und das 2. Romanshorner Weihnachtssingen erwarten die Besucher. «Bei uns ist alles noch klein und fein», sagt Andreas Ruf. «Nicht so überlaufen.»

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