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Blick in die Geschichte

Als St.Galler-Stickerei werden die Produkte aus St.Gallen und Umgebung bezeichnet. In ihrer Blütezeit um 1910 machten sie 18 Prozent der Schweizer Exporte aus und hatten einen Weltmarktanteil von 50 Prozent. Sie entwickelte sich aus dem Niedergang der Leinwandfabrikation um 1850. Damals begann die Einführung der Handstickmaschinen. Diese erfuhren ab 1880 Konkurrenz durch die von Isaak Gröbli erfundene und später weiterentwickelte Schifflistickmaschine. Um 1910 waren bereits rund 5000 dieser Maschinen in der Schweiz im Einsatz. Der Erste Weltkrieg brachte der Branche ein Tief, von dem sie sich niemals ganz erholte. Trotzdem hat sich die St.Galler Stickerei durch Innovation und Qualität behauptet und ist zum Beispiel aus der Haute Couture nicht wegzudenken. (mau)

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