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Bis jetzt ein rigoroses Hausverbot

MÜLLHEIM. Die offene Jugendarbeit Müllheim blickt bei der zweiten Jahresversammlung auf ein erfolgreiches Betriebsjahr zurück. Der Jugendtreff und das «Rolling House» werden von Jugendlichen gerne besucht.
Marlies Kunz
Das «Rolling House» am vergangenen Adventsmarkt in Müllheim. (Bild: pd)

Das «Rolling House» am vergangenen Adventsmarkt in Müllheim. (Bild: pd)

«Mit Stolz darf ich in jeder Beziehung auf eine sehr positive und wertschätzende Vorstandsarbeit zurückblicken», betonte die Präsidentin Iris Oehninger an der Jahresversammlung der offenen Jugendarbeit Müllheim und dankte Treffleiter Jonathan Trüeb herzlich für seine Arbeit. Besonders bedankte sie sich auch bei der unterstützenden Trägerschaft mit den beiden Schulgemeinden, der Katholischen Kirchgemeinde und der Politischen Gemeinde Müllheim sowie der Bevölkerung für Akzeptanz und Wohlwollen.

Für das zweite Betriebsjahr holte die Jugendarbeit beim Gemeinderat das Einverständnis für eine zweite Testphase ein. Die Jugendarbeit erhöhte das Pensum des Leiters auf 70 Prozent, was ermöglichte, die offene Jugendarbeit mit der mobilen Jugendarbeit zu ergänzen. Ziel war es, Jugendliche auch im öffentlichen Raum zu erreichen und nachhaltig zu fördern. Da dies gut funktionierte, stimmten die Anwesenden dafür, das erhöhte Pensum des Treff-Leiters in Zukunft so zu belassen. Trüeb erklärte seine Tätigkeit mit den jungen Leuten. Bis jetzt musste nur einmal ein rigoroses Hausverbot ausgesprochen werden.

Im Winter und im Sommer

Der Treffleiter wird vom Vorstand und der Betriebskommission strategisch unterstützt und ist eng mit der Gemeinde, der Schule und der Polizei vernetzt. Ein Betriebskonzept und die Richtlinien des Dachverbandes für offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz sind hilfreiche Leitplanken.

Ein Höhepunkt des Jahres war die Eröffnung des «Rolling House». Der bunt gestaltete Bauwagen wird im Sommer stark benützt. Während der kälteren Jahreszeit ist das «House of the Young» im Untergeschoss des evangelischen Kirchgemeindehauses gefragt. Dort führt die Jugendarbeit Events und Projekte wie kürzlich das Konzert des Pfyner Punkrock-Trios Infected? durch. Neu ist das Freitags-Essen. Zwei Freiwillige kochen Mahlzeiten zu einem bescheidenen Preis. Sie diskutieren mit den Gästen über aktuelle Themen und bieten Lebenshilfen an.

Projekte sind selbsttragend

Ziel des Treffs sei es, die Besucherzahlen zu halten und Jugendliche weiterhin abzuholen. Auch die Gruppen auf der Strasse sollen eine Ansprechperson haben. Die offene Jugendarbeit hofft auch, dass sie bei der Bevölkerung weiterhin auf Akzeptanz stösst. Die beiden Projekte sind selbsttragend. Dies auch dank der Gönner- und Mitgliederbeiträge. Die Bilanz 2013 und das Budget 2014 sind ausgeglichen und schliessen sogar mit einem kleinen Gewinn ab. Andi Marti wurde in den Vorstand gewählt und löste Claudia Ballweg ab. Diese hat die Jugendarbeit seit Beginn mit aufgebaut und begleitet. Die Präsidentin dankte mit herzlichen Worten.

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