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BIO: Wechsel im Co-Präsidium

Peter Schweizer übernimmt das Co-Präsidium von Herbert Schär, Karin Mengelt ist neu im Vorstand von Bio Ostschweiz.

Mit 761 Bio-Knospe-Betrieben hat Bio Ostschweiz einen neuen Höchststand erreicht. Die steigenden Zahlen machen die Verantwortlichen zuversichtlich, die wachsende Nachfrage nach Bio-Produkten erfüllen zu können. «Bio ist längst nicht mehr eine Nische», sagte Claudio Gregori, Vorstandsmitglied von Bio Suisse. Bio sei heute prägend in Produktion, Verarbeitung, Handel, Konsum und Gesellschaft. Deshalb will Bio Suisse den Marktanteil der nach ihrem Standard produzierenden Landwirtschaftsbetriebe mit der Strategie «Avanti» bis 2025 auf 25 Prozent erhöhen, heute seien es 13,2 Prozent. Coop wolle in den nächsten Jahren den Umsatz an Bioprodukten verdoppeln. Deshalb sei es wichtig, dass immer mehr Landwirtschaftsbetriebe auf Bio umstellen.

Es war der 14. Februar 2008, als Herbert Schär aus Hagenwil zum Co-Präsidenten gewählt wurde. Seither sei er immer der Fels in der Brandung gewesen, sagte Sepp Sennhauser, der seit ein paar Jahren das Co-Präsidium mit ihm inne hat. Die respektvolle, ruhige und sachliche Art von Schär habe die Zusammenarbeit im Vorstand geprägt. Als bisheriges Vorstandsmitglied kannten die Vereinsmitglieder Peter Schweizer aus Hosenruck bereits, deshalb war es für ihn ein leichtes, mit einem Glanzresultat zum neuen Co-Präsidenten gewählt zu werden. Neu in den Vorstand gewählt wurde auch Karin Mengelt aus Pfyn. Der Rundbrief, den Mitglieder von Bio Suisse Ostschweiz mehrmals jährlich erhalten, kostet rund 8500 Franken. «Das ist zu viel», sagte Roland Heuberger und stellt den Antrag, dass der Brief elektronisch verschickt werden soll – ausser an Mitglieder, die ihn explizit per Post erhalten wollen. Der Vorstand habe das Problem schon mehrmals diskutiert, wurde ihm gesagt. Noch wisse man aber nicht genau, wie hoch die Einsparungen sein würden. Verschiedene Anwesende schätzen es, wenn der Brief in Papierform auf dem Küchentisch herumliege und ihn mehrere Personen lesen können. Andere erklärten, dass man im elektronischen Zeitalter angekommen sei und dass die Zeit reif sei umzustellen. Ein Anwesender stellte den Gegenantrag, dem Vorstand ein Jahr Zeit einzuräumen, um klar zu evaluieren, welche Einsparungen die elektronische Variante bringt. Mit grossem Mehr wurde dieser Antrag angenommen.

Ruth Bossert

thurgau@thurgauerzeitung.ch

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