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BILDUNG: Mehr als eine kreative Idee

Was Basel, Zug und Bern, St. Gallen und Aarau haben, hat bald auch Frauenfeld: eine Bildschule. Sie ergänzt mit künstlerischer Bildung die Jugendmusikschulen. Ein Verein treibt das Projekt nun voran.
Dieter Langhart
Vorstand des Vereins Bildschule Frauenfeld: Mathias Tanner, Lisa Schwarz Parolari, Silvia Peters, Daniel Hausammann. (Bild: Dieter Langhart)

Vorstand des Vereins Bildschule Frauenfeld: Mathias Tanner, Lisa Schwarz Parolari, Silvia Peters, Daniel Hausammann. (Bild: Dieter Langhart)

Dieter Langhart

dieter.langhart@thurgauerzeitung.ch

Frauenfeld schliesst eine überfällige Lücke im Bildungsangebot des Thurgaus. Mit einer Bildschule. Eine Bildschule will sinngemäss das gleiche wie eine Musikschule. Sie will jungen Menschen den Zugang zur Welt der bildenden Kunst erschliessen, will ihnen die reichen Ausdrucksformen nahebringen und sie im Wunsch unterstützen, selbst gestalterisch tätig zu werden.

Vorangetrieben hat das Projekt Silvia Peters, unermüdliche Kunstvermittlerin seit über dreissig Jahren. Fast alle Frauenfelder Klassen haben mit ihr lehrreiche und kreative Stunden im Kunstverein verbracht. Sie ist bei der Konferenz Bildschulen Schweiz auf offene Ohren gestossen, hat Gleichgesinnte um sich geschart, und vorgestern Abend ist der Verein Bildschule Frauenfeld formell gegründet worden, in den Räumen von Coworking Frauenfeld.

Die Bildschule stellt sich im Herbst am Kulturtag vor

Jetzt geht die Arbeit erst richtig los für den fünfköpfigen Vorstand. Neben Präsidentin Silvia Peters sind dies Lisa Schwarz Parolari, Daniel Hausammann, Beat Oetterli und Mathias Tanner, allesamt Primar-, Werk- oder Zeichnungslehrer. Von der Konferenz Bildschulen Schweiz sind sie als assoziiertes Mitglied aufgenommen worden und dürfen den Namen Bildschule verwenden – bis zur Eröffnung vorerst als «Idee Bildschule Frauenfeld». Und noch vor Liestal. Stadt und Kanton unterstützen das Projekt, die Schulräume sind bald unter Dach und Fach, Lehrkräfte werden angefragt. Einmal pro Woche bringen sie Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren Techniken und Ausdrucksformen bei, vermitteln Kunstgeschichte als Grundlage für eine Berufswahl im gestalterischen Bereich – anders, vertiefter, kreativer als der bildnerische Unterricht der Regelschulen. «Musik und bildende Kunst gehören zwingend zusammen», sagt Silvia Peters.

Richtig öffentlich wird die Bildschule am 23. September. Am Frauenfelder Kulturtag zeigt sie einen Teil der Ausstellung der K’Werk Bildschule Basel. Und Autor, Verleger und Drucker Beat Brechbühl wird mit den Kindern eine Geschichte schreiben und daraus ein Buch machen.

bildschulen.ch bildschule-frauenfeld.ch (bald)

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