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BILDUNG: Ja-Komitee zum Erweiterungsbau der PH Thurgau: «Für 26,88 Millionen kriegen wir das Optimum»

Im November stimmt das Thurgauer Volk über den Kredit für einen Erweiterungsbau der PH Thurgau ab. Das breit abgestützte Ja-Komitee will mit verschiedenen Massnahmen Transparenz schaffen.
Larissa Flammer
Der Erweiterungsbau soll zwischen dem Gebäude M der PHTG (links im Bild) und der Turnhalle (rechts) zu liegen kommen. Modell: PD

Der Erweiterungsbau soll zwischen dem Gebäude M der PHTG (links im Bild) und der Turnhalle (rechts) zu liegen kommen. Modell: PD

Die IHK Thurgau, das Gewerbe und die SP haben bereits die Ja-Parole zum Kredit für den Erweiterungsbau der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) beschlossen. Andere werden dazukommen, ist Andreas Wirth überzeugt. Trotzdem kündigte der Co-Präsident des Ja-Komitees am Montagabend an einer Medienkonferenz mehrere Aktionen – darunter einen Tag der offenen Tür und mehrere Standaktionen – an, um die Bevölkerung bei der Abstimmung am 26. November für ein Ja zu gewinnen.

Dass die neuen Räumlichkeiten nötig sind, betonten Hans Munz, Präsident des Hochschulrats, und Komiteemitglieder aus allen Fraktionen des Grossen Rates. «Noch während des Baus der jetzigen Gebäude kamen neue Studiengänge dazu», sagte Munz. SP-Kantonsrat Walter Hugentobler ergänzte: «Wenn die Politik bei der PH Leistungen bestellt, muss sie auch die nötigen Räumlichkeiten bereitstellen.»

Ein flaches, längliches Gebäude

Der Architekt des Erweiterungsbaus ist der Thurgauer Beat Consoni. «Das Projekt musste einen anonymen Wettbewerb überstehen», sagte Kantonsbaumeister Erol Doguoglu. Der geplante Bau sei städtebaulich, ökonomisch und für die Nutzer die beste Lösung. Der Architekt erklärte: «Wir haben uns schnell für eine einfache geometrische Form entschieden.» Das Gebäude wird zur Strasse und zum bestehenden PH-Gebäude M hin Glas aufweisen, um «Transparenz und Kommunikation» zu schaffen», wie Consoni sagte. Zum Schreiberschulhaus hin wird eine Aufenthaltshalle ins Gebäude integriert, die auf den Pausenplatz führt.

Das einfache, flache und lange Gebäude sei die beste Lösung, sagte Doguoglu: «Wir wollten die Zweigeschossigkeit der anderen Gebäude nicht überschreiten.» Consoni habe den Raum gut genutzt, sodass der Grundriss einerseits attraktiv, andererseits ökonomisch knapp geschnitten sei. Das einzige spielerische Element sind die schrägen Oberlichter, die gemäss dem Architekten eine regelmässige, natürliche Beleuchtung der Räume für das bildnerische Gestalten ermöglichen.

«Für den Kredit über 26,88 Millionen Franken kriegen wir das Optimum», sagte Kantonsbaumeister Doguoglu. Die Kosten seien auch dafür da, die Spielwiese und den Hartplatz zu verschieben. Wenn statt dem vorgeschriebenen Minergie-P-Standard der neuere Minergie-A-Standard zur Anwendung kommt, wie dies der Grosse Rat beschlossen hat, ergibt sich voraussichtlich eine Reduktion der Kosten um 700000 bis 800000 Franken.

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