Bildung gegen Fachkräftemangel

FRAUENFELD. Der Thurgauer Regierungsrat begrüsst die Absicht, dem Fachkräftemangel mit Stärkung der höheren Berufsbildung zu begegnen. In seiner Vernehmlassungsantwort zur Änderung des Bundesgesetzes über die Berufsbildung begrüsst er das neue Finanzierungsmodell.

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FRAUENFELD. Der Thurgauer Regierungsrat begrüsst die Absicht, dem Fachkräftemangel mit Stärkung der höheren Berufsbildung zu begegnen. In seiner Vernehmlassungsantwort zur Änderung des Bundesgesetzes über die Berufsbildung begrüsst er das neue Finanzierungsmodell. Er lehnt allerdings die geplante nachgelagerte Beitragszahlung klar ab und will die Subventionsbeiträge den Studierenden zeitnah zurückerstatten.

Laut Regierungsrat werden die Abläufe vereinfacht, da der Bund neu zuständig wird für die Förderung der Vorbereitungskurse. Die Umstellung von der aufwandorientierten Finanzierung hin zu Beiträgen an die Studierenden erhöhe die Wirkung der Beiträge, da diese direkt zur Vergünstigung der Ausbildung eingesetzt werden. Und mit dem Ziel, Beiträge bis maximal fünfzig Prozent an die effektiven Ausbildungskosten der Studierenden zu leisten, ist die Förderung der Vorbereitungskurse ähnlich hoch wie bei den höheren Fachschulen. Damit können Fehlanreize zur Verschiebung vermieden werden. (red.)